GdP: Fußballvereine müssen bei Sicherheit Verantwortung übernehmen – Kopelke: „Wer Gewalt verhindern will, muss mehr in Sicherheit investieren“
„Die Rückkehr von Gewalt in den Stadien muss für die Vereine ein Weckruf sein. Wir erwarten, dass sie jetzt mehr für Sicherheit tun als bisher: mehr Investitionen, klare Regeln und konsequentes Vorgehen gegen gewalttätige Ultras und Hooligans“, sagt GdP-Bundesvorsitzender Jochen Kopelke.
Der aktuelle DFB-Beschluss, mögliche Mehrkosten für
Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen an die jeweiligen Heimvereine
weiterzugeben, erhöht aus Sicht der GdP zu Recht den Druck auf die Vereine.
„Die Vereine haben es selbst in der Hand: Gute
Sicherheitskonzepte und Einlasskontrollen sind die Grundlage. Exklusive
Rechte für gewalttätige Fangruppen dagegen darf es nicht geben“, so
Kopelke deutlich.
- - - - - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die größte Interessenvertretung der Polizeibeschäftigten Deutschlands. Sie engagiert sich für ihre bundesweit über 210.000 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der Polizei sowie auf dem Gebiet der Sicherheits- und Gesellschaftspolitik.
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