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Gewerkschaft der Polizei

Achtung Redaktionen: Terminhinweis – Text und Foto! - Gründung der „Democratic Policing Initiative“

Berlin. Am 9. April unterzeichnen Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Gründung der „Not On Our Watch – A Democratic Policing Initiative“. Ziel ist der Aufbau eines globalen, mindestens fünfjährigen Kooperationsrahmens, der den Schutz vulnerabler Gruppen und die tragende Rolle der Polizei als einer der Garanten für eine stabile Demokratie in den Mittelpunkt stellt. Ebenso ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen transatlantischen Polizei- und Sicherheitsorganisationen, auch in den USA, ein zentraler Gedanke der Initiative.

Diese geht aus dem internationalen Bildungsprogramm „Operationalizing Never Again“ der US-amerikanischen University of Virginia und der Rutgers University (New Jersey) hervor. „Diese bemerkenswerte Initiative reagiert auf die Zunahme von extremistischen und antisemitischen Bestrebungen sowie auf die steigende Gewaltbereitschaft allerorten. Sie will Lösungen finden gegen die zunehmende Polarisierung in demokratischen Gesellschaften und den wachsenden Druck auf staatliche Institutionen und deren Unabhängigkeit. Tragender Gedanke ist, dass die Polizeien in der freien, demokratischen Welt sich gleichen Prinzipien und Werten verpflichtet fühlen und diese nach innen und außen leben müssen“, unterstreicht der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Sven Hüber im Vorfeld der Gründungszeremonie.

Demokratische Systeme erodieren Hüber zufolge schleichend. Der Polizei komme eine Schlüsselrolle zu, um frühzeitig Gefahren zu erkennen, rechtsstaatliche Prinzipien zu sichern und das Vertrauen in staatliche Institutionen zu stabilisieren, mahnt Hüber. „Die Initiative versteht Polizeiarbeit ausdrücklich als präventive und demokratiestabilisierende Aufgabe, nicht nur als Gefahrenabwehr und -bekämpfung“, führte Hüber aus.

Sehr geehrte Pressevertreterinnen und -vertreter: Die GdP lädt Sie herzlich zur Berichterstattung über die Gründung der „Democratic Policing Initiative“ ein:

Termin: 9. April 2026

Dauer: 11:45 Uhr bis 12:30 Uhr

Ort: Hotel Adlon Kempinski Berlin (Unter den Linden 77, 10117 Berlin)

Wir bieten Ihnen an, zunächst der Unterzeichnung des „Memorandum of Understanding“ beizuwohnen. Anschließend stehen Ihnen der GdP-Bundesvorsitzende, Jochen Kopelke, die stellvertretenden GdP-Bundesvorsitzenden, Sven Hüber und Alexander Poitz, sowie Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Partnerorganisationen für Fotos und O-Töne zur Verfügung. Bitte melden Sie sich für eine Teilnahme bis zum 8. April, 15 Uhr, unter gdp-pressestelle@gdp.de an.

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Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die größte Interessenvertretung der Polizeibeschäftigten Deutschlands. Sie engagiert sich für ihre bundesweit über 210.000 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der Polizei sowie auf dem Gebiet der Sicherheits- und Gesellschaftspolitik.

Kontakt: gdp-pressestelle@gdp.de | 030-399921-113

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