BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

BVR: Abwicklung maroder europäischer Großbanken darf nicht zu Lasten der Genossenschaftsbanken gehen

Berlin (ots) - Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), bewertet die vorläufigen Ergebnisse der ECOFIN-Sitzung der Finanzminister der Europäischen Union in Brüssel skeptisch: "Die Teileinigung zur Bildung eines Bankenabwicklungsfonds lässt wichtige Fragen offen - vor allem die der Finanzierung. In einen europäischen Abwicklungsfonds dürfen nur große, grenzüberschreitend tätige Banken einzahlen", so Fröhlich.

"Es ist die Aufgabe der Genossenschaftsbanken in Deutschland, die Breite der Bevölkerung und den deutschen Mittelstand zu finanzieren und nicht die Abwicklung maroder europäischer Großbanken. Eine Umverteilung von Lasten großer, risikoreicher Bankeinheiten auf kleine Ortsbanken würde das Verursacherprinzip auf den Kopf stellen. Die Genossenschaftsbanken wehren sich entschieden gegen jede weitere Belastung, die über die bereits gezahlte deutsche Bankenabgabe hinausgeht", so der BVR-Präsident.

Pressekontakt:

Bundesverband der
Deutschen Volksbanken und
Raiffeisenbanken - BVR
Pressesprecherin:
Melanie Schmergal
Schellingstraße 4
10785 Berlin
Telefon: (030) 20 21-13 00
Telefax: (030) 20 21-19 05
Internet: www.bvr.de
E-Mail: presse@bvr.de

Original-Content von: BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Das könnte Sie auch interessieren: