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Stuttgarter Nachrichten: zu Turbogymnasium:

    Stuttgart (ots) - Der Start des Turbogymnasiums hat aus einem ganzen Gymnasiasten- Jahrgang, dem der jetzt Zehn- bis Elfjährigen, Versuchskinder gemacht. Bei diesen ersten Turboianern treten die Widersprüche und Brüche der Reform offen zu Tage: Schnell soll alles gehen, um das Turbo-Abitur zu erreichen, aber natürlich sollen die Lerninhalte haften bleiben. Der Unterricht wurde weit in den Nachmittag hinein ausgedehnt, der Schritt zur Ganztagsschule (mit Hausaufgabenbetreuung) jedoch meist vermieden. Selbstständig lernen sollen die Turbo-Kinder überdies – und doch haben Eltern oft gar keine Wahl, als zu helfen. Nein, vieles passt da nicht richtig zusammen. Festzuhalten ist: Die Grundsatzentscheidung für die Reform war richtig. Doch die verschlankten Bildungspläne des Kultusministeriums sind noch immer zu dick. Die Stofffülle zu filtern, ist allerdings auch Aufgabe der zunehmend selbstständig werdenden Schulen. Sie müssen ebenfalls ihre Hausaufgaben machen. Im Turbogang bitte!


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