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Was bedeutet Jüdischsein in Deutschland?

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„Du musst nicht unbedingt sagen, dass du Jude bist“, haben Juden und Jüdinnen immer wieder gehört. Aber anders als ihre Eltern, die noch bemüht waren, ihr Jüdischsein zu verdecken, will die Generation der Mittzwanziger bis Mittvierziger nichts mehr verstecken, zeigt das neue Buch von Andrea von Treuenfeld.

Laut einer im Januar 2022 veröffentlichten Studie des Jüdischen Weltkongresses gilt für Deutschland: Jeder fünfte Erwachsene und jeder Dritte unter 25 Jahren denkt antisemitisch.

Andrea von Treuenfeld geht in ihrem neuem Buch „Jüdisch jetzt“ den Fragen nach: Wie fühlen sich Jüdinnen und Juden in diesem Land? Und überhaupt, was ist eigentlich jüdisch? Im Buch gibt es viele Antworten – von vielen Menschen. Und es sind sehr unterschiedliche Antworten, weil die Autorin mit Menschen gesprochen hat, die säkular sind, observant oder streng orthodox sind. Mit Menschen, die hier geboren oder als sogenannte Kontingentflüchtlinge aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion oder auch aus Israel oder Amerika gekommen sind und deshalb die Erfahrungen der Migration in sich tragen. Allen gleich ist jedoch, dass sie in der Öffentlichkeit stehen – ob als Politiker oder Dirigent, Schriftstellerin oder Unternehmerin, Rapper oder Militärrabbiner, Moderatorin oder Malerin. Ihre Geschichten sind die einer multikulturell geprägten Generation, die eben diese neue Selbstverständlichkeit verkörpert. Schon deshalb unterscheidet sich ihr Leben von dem ihrer Eltern.

Doch unterscheidet es sich auch von dem der nichtjüdischen Gleichaltrigen? Und wenn ja, in welchen Momenten, durch welche Erfahrungen? Vermieden hat die Andrea von Treuenfild in ihren Gesprächen übrigens drei Begriffe, mit denen Jüdinnen und Juden immer noch in Verbindung gebracht werden: Shoa, Antisemitismus und Nahost-Konflikt. Aber auch wenn sie sich offensiv dagegen wehren, auf diese Stereotype reduziert zu sein, bleibt zumindest der Antisemitismus ein allgegenwärtiges und bedrückendes Thema.

Für Redaktionen:

Gerne senden wir Ihnen Rezensionsexemplar zu und können auch einen direkten Kontakt zur Autorin herstellen. Thomas.wolff@penguinrandomhouse.de

Mit herzlichen Grüßen

Thomas Wolff

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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