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Fußball-WM 2014: Deutsche WM-Beine am wertvollsten

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Berlin (ots) - Geht es nach dem britischen Spezialversicherer Lloyd's, ist Deutschland bereits Weltmeister, zumindest wenn man den Versicherungswert des deutschen Teams berücksichtigt. Müller, Hummels & Co kommen danach auf einen Versicherungswert von 803,6 Millionen Euro. Allein die Hände von Torwart Manuel Neuer sind laut Schätzungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit drei Millionen Euro versichert.

Das zweitwertvollste Team ist schon auf der Heimreise: Spanien. Die Spieler des noch amtierenden Champions kommen auf einen Versicherungswert von 739,5 Millionen Euro. Gastgeber Brasilien liegt trotz Superstar Neymar nur bei einer Versicherungssumme von 561,8 Millionen Euro - und damit hinter dem Mutterland des Fußballs. Englands Superstars schätzt Lloyd's auf einen Versicherungswert von 689,4 Millionen Euro.

Fiktiver Verdienstausfall berechnet

Die Werte basieren dabei auf einem komplizierten Rechenmodel: Im Auftrag von Lloyd's ermittelten die Wirtschaftswissenschaftler des Centre for Economics and Business Research das Einkommen der Spieler bis zum Ruhestand. Dabei flossen nicht nur das momentane Gehalt der Spieler bei ihren Vereinen, sondern auch Werbeverträge, das Alter, ihre Position und Nationalität mit in die Berechnung ein. Somit ergibt sich die Versicherungssumme: der fiktive Verdienstausfall, sollte der Spieler aufgrund einer Verletzung seinen Beruf, den Profi-Fußball, nicht mehr ausüben können.

Somit orientiert sich die Rechnung an der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung: Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter, wenn der Versicherte aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr arbeiten kann. Auch hier sollte sich die Versicherungssumme daran orientieren, dass der gewohnte Lebensstandard im Ernstfall bis zur Rente eingehalten werden könnte - auch wenn jeder normale Arbeitnehmer vom Stundenlohn eines Messi nur träumen kann.

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