Science4Life e.V.

Über 1.000 Geschäftsideen für Hessen, Deutschland und die Welt
Die Gewinner der Konzeptphase beim Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup 2011 stehen fest

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Berlin (ots) - Gründen lohnt sich, lautet das Fazit der Finalisten bei der Konzeptprämierung des Science4Life Venture Cups 2011. Die zehn besten Gründerteams wurden heute in der Hessischen Landesvertretung in Berlin mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 10.000 EUR ausgezeichnet. Neben den Preisträgern der Konzeptphase feierte Science4Life, die bundesweit größte Gründerinitiative in den Branchen Life Sciences und Chemie, in der 13. Runde des jährlichen Businessplan-Wettbewerbs zugleich die Einreichung der 1.000 Geschäftsidee. Initiatoren und Sponsoren von Science4Life sind die Hessische Landesregierung und Sanofi-Aventis.

182 Gründerinnen und Gründer beteiligten sich an der ersten Phase des 13. Science4Life Venture Cups. 56 Gründerteams aus ganz Deutschland, aber auch aus Italien, Österreich, der Schweiz, den USA und Asien stellten sich mit ihren Geschäftsideen den Gutachtern des Science4Life-Expertennetzwerks. Die zehn Gewinnerteams, die heute ihre Auszeichnung in Berlin von den Schirmherren der Gründerinitiative, Steffen Saebisch, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium und Dr. Matthias Urmann für die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH entgegen nahmen, sind in alphabethischer Reihenfolge:

Abberior GmbH, Göttingen 
BianoScience, Jena 
CrystAl-N GmbH, Erlangen 
Humedics GmbH, Berlin 
InnoCyte, Stuttgart 
OvulaSens, Leipzig 
SmartSurgicalSolutions, München 
SpreeLabs, Berlin 
S-TARget therapeutics GmbH, Wien 
Verapido, Villingen-Schwenningen 

Der Prämierung in Berlin ging ein zweitägiger Workshop mit individuellem Coaching voraus, zu dem die 20 besten Teams der Konzeptphase eingeladen wurden.

"Hoch qualifizierter Nachwuchs für Wirtschaft und Wissenschaft ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft Deutschlands. Science4Life unterstützt exzellente Wissenschaftler bei der Umsetzung ihrer innovativen Ideen in erfolgreiche Unternehmensgründungen. Die hohe Standortqualität Hessens und eine verlässliche Wirtschaftspolitik der Hessischen Landesregierung bieten darüber hinaus beste Voraussetzungen für den unternehmerischen Erfolg", sagte Staatssekretär Saebisch bei der Preisverleihung.

In der aktuellen Wettbewerbsphase hatten 40 der 56 Geschäftsideen eine Produktidee im Fokus, während 16 Gründerteams mit einer innovativen Dienstleistung an den Start gingen. Mit 18 Einreichungen fiel bereits im vierten Jahr in Folge ein Gros der Konzepte in das Geschäftsfeld der Medizintechnik. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Biotechnologie mit zehn Geschäftskonzepten.

"Das ist ein Trend, der sich derzeit auch in unserem Unternehmen vollzieht, denn neben der Chemie und der Biotechnologie sind es vor allem die Medizinprodukte, die zu einer sicheren Arzneimitteltherapie beitragen. Zudem ist die Medizintechnik ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unseren größten deutschen Standort im Industriepark Höchst", sagte Dr. Matthias Urmann in Berlin.

Unter den Beiträgen aus der Medizintechnik ist auch die 1.000 Geschäftsidee des Businessplan-Wettbewerbs. Sie wurde vom Münchner Gründerteam Medability eingereicht. Die vier Jungunternehmer Simon Michels, Philipp Stefan, Dr. Stefan Taing und Patrick Wucherer haben mit Medizinern und Informatikern des Narvis-Forschungslabors am Klinikum der Universität München ein System für die Aus- und Weiterbildung von Chirurgen entwickelt, mit dem sich Operationen zu Trainingszwecken simulieren lassen. "Durch die Teilnahme am Venture Cup konnten wir viele wertvolle Kontakte für die Umsetzung unserer Idee knüpfen. Jetzt freuen wir uns, unser Konzept mit den Experten von Science4Life weiter zu verfeinern", sagte Dr. Stefan Taing.

In der zweiten Phase des Science4Life Venture Cups sind die Teilnehmer aufgerufen, ihre Geschäftsidee zu einem vollständigen Businessplan auszuarbeiten. Dabei erhalten sie eine umfassende Unterstützung durch das einzigartige Science4Life-Netzwerk mit mehr als 180 Experten aus über 120 Unternehmen und Institutionen. Das Angebot reicht von Seminaren über Workshops bis hin zu Telefonkonferenzen, in denen die Gründer mit den Experten ihre Fragen diskutieren können. An der Businessplanphase können auch Gründerteams teilnehmen, die sich nicht an der Konzeptphase beteiligt haben. Einsendeschluss ist der 29. April 2011.

Neben Preisgeldern von insgesamt 66.000 Euro winkt den Gewinnern der zweiten Wettbewerbsphase die Teilnahme an einem mehrtägigen Gründerworkshop, in dessen Rahmen sie ihrem Businessplan den letzten Schliff verleihen können. Die Abschlussprämierung des Science4Life Venture Cups findet am 20. Juni 2011 in Frankfurt am Main statt.

Details zum Wettbewerb, Anmeldung und weitere Termine unter 
www.science4life.de Kontakt: Geschäftsstelle des Science4Life e.V., 
Industriepark Höchst, Gebäude H 831, 65926 Frankfurt, 
Tel.: 0700 / 00 77 44 77, Fax: 0700 / 00 77 44 66 

Hintergrund:

Science4Life e.V. ist eine unabhängige Gründerinitiative, die deutschlandweit Beratung, Betreuung und Weiterbildung von jungen Unternehmen in den Branchen Life Sciences und Chemie kostenfrei anbietet. Sie wurde bereits 1998 als Non-Profit-Organisation ins Leben gerufen. Seit 2003 ist die Gründerinitiative Science4Life ein Verein. Initiatoren und Sponsoren sind die Hessische Landesregierung und Sanofi-Aventis. Gefördert wird das Projekt auch durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Gründerinitiative setzt ihren thematischen Schwerpunkt auf den alljährlich ausgetragenen Businessplan-Wettbewerb "Science4Life Venture Cup" und lädt jedes Jahr Ideenträger aus ganz Deutschland ein, innovative Geschäftsideen aus den Bereichen Life Sciences und Chemie in Unternehmenserfolge umzusetzen. Damit ist er der bundesweit größte Businessplan-Wettbewerb dieser wichtigen Zukunftsbranchen. Er bündelt zur Unterstützung der Unternehmensgründer fachspezifische Expertise in einem Expertennetzwerk aus über 120 Unternehmen und Institutionen mit über 180 ehrenamtlich tätigen Experten. Seit 1998 haben über 3200 Teilnehmer an dem Wettbewerb teilgenommen und 1019 Geschäftsideen erarbeitet und auf den Prüfstand gestellt. Fast 2.700 Arbeitsplätze in über 400 neu gegründeten Unternehmen wurden geschaffen.

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