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Bundeskanzler Schröder würdigt Engagement von AFS-Gastfamilien

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Berlin (ots)

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am Donnerstag in Berlin
Austauschschüler und Gastfamilien der gemeinnützigen
Austauschorganisation AFS empfangen. Er bedankte sich bei allen
Familien, die einem ausländischen Schüler für ein Jahr unentgeltlich
ein neues Zuhause geben: "Dieser Austausch zeugt von gegenseitigem
Interesse: Die Gastfamilien haben Teil an der Kultur ihrer
Austauschschüler, die Jugendlichen wiederum können sich ein eigenes
Bild von Deutschland machen. Das ist das Ziel, das Gastschüler mit
guten Gedanken an unser Land wieder in ihre Heimat zurückgehen".
Seit mehr als 50 Jahren führt AFS weltweiten Schüleraustausch mit
über 40 Ländern durch. Jedes Jahr nehmen deutsche Familien über 600
AFS-Gastschüler aus aller Welt für ein ganzes Schuljahr bei sich auf.
Um das ehrenamtliche Engagement dieser Familien zu würdigen, hatte
das Bundespresseamt Gastfamilien von AFS Interkulturelle Begegnungen
e.V. für einen Tag nach Berlin eingeladen.
Am Vormittag wurden die 17 deutschen Familien und ihre Gastkinder
aus aller Welt von Regierungssprecher Béla Anda begrüßt. Anda selbst
verbrachte einst mit AFS ein Jahr als Austauschschüler in den USA. In
seiner Rede würdigte Béla Anda seine Gäste als "Botschafter des
kulturellen Dialogs".
Höhepunkt des Berlin-Besuchs war dann ein Fototermin mit dem
Bundeskanzler am Nachmittag. Gerhard Schröder empfing die Familien
sehr herzlich und unterhielt sich interessiert mit den Schülern und
ihren deutschen "Eltern auf Zeit". Besonders freute er sich über das
Gastgeschenk für seine eigenen Töchter, das ihm Austauschschüler
Pawel Szmygien aus Polen überreichte.
Oliver Hartmann, Vorstandvorsitzender von AFS, warb für das
Gastfamilienprogramm von AFS: "Gastfamilien haben die einmalige
Chance, eine fremde Kultur ganz nah zu erleben. Sie erfahren viel
über die Lebensweise der Menschen in anderen Ländern und überdenken
auch ihre eigene Lebensart oftmals völlig neu. Gemeinsam lernen
Gastschüler und Gastfamilien Fremdes zu verstehen und Bekanntes mit
anderen Augen zu sehen. Auf diese Weise leisten sie einen wichtigen
Beitrag zu Toleranz und Völkerverständigung. Am Ende stehen oft
Freundschaften, die ein Leben lang halten."
Gastfamilien werden auch jetzt wieder gesucht. Im September 2005
kommen über 500 neue AFS- Gastschüler nach Deutschland. Gastfamilie
kann fast jeder werden: Familien, allein erziehende Mütter und Väter
und auch Paare ohne Kinder. Entscheidend ist ein aufrichtiges
Interesse an der internationalen Begegnung. Wer weitere Informationen
anfordern oder selber Gastfamilie werden möchte, wendet sich an
Annika Wolfgram von AFS, Tel.: 040/399 222-47.
AFS ist die größte und älteste Jugendaustauschorganisation der
Welt. Der Verein ist gemeinnützig, arbeitet nicht-kommerziell und auf
ehrenamtlicher Basis. AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. bietet
Schüleraustausch, Gastfamilienprogramme und Freiwilligendienste mit
über 40 Ländern an. Weitere Informationen zu AFS gibt es auf
www.afs.de.

Pressekontakt:

AFS-Öffentlichkeitsarbeit
Annika Wolfgram
Telefon: 040/399 222-47
Fax: 040/399 222-99
E-Mail: Annika Wolfgram@afs.org
Internet: www.afs.de

Original-Content von: AFS Interkulturelle Begegnungen e. V., übermittelt durch news aktuell

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