Deutscher Kinderschutzbund e.V.

Zum morgigen Tag der gewaltfreien Erziehung erklärt der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V.

Berlin (ots) - "Der Tag der gewaltfreien Erziehung ist für den Deutschen Kinderschutzbund in diesem Jahr ein besonders wichtiger Tag. Seit 10 Jahren ist das Recht auf gewaltfreie Erziehung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. Gemeinsam mit unseren bundesweit verbreiteten Elternkursen Starke Eltern - Starke Kinder® hat dies für einen Bewusstseinswandel in der Erziehung gesorgt: Für fast 90 Prozent der Eltern ist eine gewaltfreie Erziehung mittlerweile das Ideal", sagte Bundesgeschäftsführerin Paula Honkanen-Schoberth.

"Leider erziehen 14 Prozent der Eltern noch immer mit Ohrfeigen und Schlägen. Aber auch psychische Gewalt ist weit verbreitet. Eltern brauchen unsere Unterstützung und praktische Hilfe, um ihren Erziehungsauftrag meistern zu können", betonte Honkanen-Schoberth: "Wichtig sind hilfeorientierte Unterstützungsangebote für Eltern, damit Erziehung gewaltfrei gelingt."

Die Elternkurse Starke Eltern - Starke Kinder® des Deutschen Kinderschutzbundes, die in diesem Jahr ebenfalls ihr 10-jähriges Jubiläum feiern, helfen Eltern, die Entlastung und mehr Freude im Familienalltag brauchen. Denn die Erfahrung des Deutschen Kinderschutzbundes zeigt: alle Eltern wollen gute Eltern sein. Situationen der Überforderung und des sich-allein-gelassen-Fühlens führen dazu, dass Eltern die Beherrschung verlieren.

"Gewalt gegen Kinder wie auch sexuelle Gewalt sind heute noch ein großes Problem. Die aktuelle Debatte über Missbrauchsfälle vor 20 oder 30 Jahren darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kinder auch heute unseren Schutz brauchen", so Honkanen-Schoberth weiter. Um Kinder wirksam vor Gewalt zu schützen fordert der Deutsche Kinderschutzbund flächendeckend Beratungs- und Präventionsangebote.

Das Recht der Kinder auf eine gewaltfreie Erziehung ist auch in der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten, die Deutschland 1992 unterzeichnet hat. Der Deutsche Kinderschutzbund setzt sich zudem für eine Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ein, um die Kinderrechte in Deutschland vollständig umzusetzen.

Pressekontakt:

Johanna Suwelack
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