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ver.di-Chef Werneke zur Bundestagswahl: „Zukunft gibt es nicht zum Nulltarif“

Ver.di-Chef Werneke zur Bundestagswahl: „Zukunft gibt es nicht zum Nulltarif“

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat angesichts der Ergebnisse der Bundestagswahl die Parteien aufgefordert, die großen Herausforderungen anzupacken, um für mehr soziale Gerechtigkeit, Wachstum, gute Arbeit und Klimaschutz zu sorgen. „Wir brauchen ein Jahrzehnt der Investitionen in Klimaschutz, gute Arbeit und einen starken Sozialstaat – Zukunft gibt es nicht zum Nulltarif“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Montagmorgen.

Ganz oben auf der ver.di-Liste stünden mehr Tarifschutz, ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 12 Euro, die Abschaffung des Befristungsmissbrauchs in der Arbeitswelt, ein Rentenniveau von mehr als 48 Prozent und der sozial-ökologische Umbau. „Klar ist: Energie und Verkehr müssen bezahlbar bleiben. Deshalb müssen steigende Kosten für den Klimaschutz mit einem Energiegeld sozial ausgeglichen werden“, betonte Werneke. Wesentlich sei zudem, dass die Arbeitsbedingungen in Berufen, in denen sich Menschen um Menschen kümmern, ob im Krankenhaus, Altenheim, in der Kita oder Bildung und Begleitung, verbessert werden, überall Tarifverträge gelten und diese umfassend refinanziert werden Werneke: „Klatschen allein reicht nicht!“

Darüber hinaus fordere ver.di umfassende Reformen in der Sozialversicherung, mehr Tarifbindung über erleichterte Allgemeinverbindlichkeitserklärungen, ein Bundestariftreuegesetz sowie das überfällige Ende der sachgrundlosen Befristungen: Die nächsten vier Jahre dürfen nicht von Minimalkonsensen und Formelkompromissen in der Sozial- und Klimapolitik geprägt sein. Der Handlungsbedarf ist riesig, es bedarf grundsätzlicher Weichenstellungen, um das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen“, sagte Werneke.

V.i.S.d.P.:

Jan Jurczyk

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