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67 200 stationäre Krankenhausbehandlungen wegen Schlafstörungen im Jahr 2024

WIESBADEN (ots)

Rund 67 200 Menschen wurden im Jahr 2024 wegen Schlafstörungen stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des Schlafes am Sonntag (21. Juni 2026) mitteilt, ist die Zahl der stationären Klinikaufenthalte aufgrund von Schlafstörungen binnen 20 Jahren stark gesunken (-59 %). Im Jahr 2004 wurden noch 165 400 Patientinnen und Patienten mit Schlafstörungen stationär behandelt.

Zu den Diagnosen gehören vor allem die Schlafapnoe, aber auch Ein- und Durchschlafstörungen, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus oder ein krankhaft gesteigertes Schlafbedürfnis. 2024 war die Zahl der Behandlungsfälle auf dem zweitniedrigsten Stand der vergangenen 20 Jahre (2022: 62 300). Ein Grund für den Rückgang dürfte sein, dass Schlafstörungen zunehmend auch ambulant in Schlaflaboren oder zuhause behandelt werden können.

Männer werden deutlich häufiger behandelt - Geschlechterunterschiede gleichen sich aber allmählich an

Männer werden deutlich häufiger mit Schlafstörungen in eine Klinik eingewiesen: Im Jahr 2024 entfielen 68 % der Behandlungsfälle auf Männer und 32 % auf Frauen. 20 Jahre zuvor fiel der Geschlechterunterschied mit 78 % Männern und 22 % Frauen noch größer aus.

Ein Großteil der Klinikpatientinnen und -patienten mit Schlafstörungen ist im mittleren bis höheren Alter: 58 % der Behandelten im Jahr 2024 waren 50 bis 74 Jahre alt.

Methodische Hinweise:

Bei den Daten aus der Krankenhausstatistik handelt es sich jeweils um die Zahl der stationären Behandlungsfälle. Mehrfachzählungen einer Person sind möglich, falls die Patientin oder der Patient in einem Jahr aufgrund der gleichen Hauptdiagnose mehrfach stationär behandelt wurde. Ausgewertet wurden die Daten der Diagnosegruppe ICD10-G47 Schlafstörungen.

Diese Zahl der Woche ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

Weitere Auskünfte:
Gesundheit
Telefon: +49 611 75 8121
www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

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