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Statistisches Bundesamt

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Jahr 2025 um 2,1 % höher als im Vorjahr

WIESBADEN (ots)

Umsatz im Dienstleistungsbereich, Jahresergebnis 2025 (vorläufig, Originalwerte)

+2,1 % zum Vorjahr (real)

+3,9 % zum Vorjahr (nominal)

Umsatz im Dienstleistungsbereich, Dezember 2025 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)

-0,8 % zum Vormonat (real)

-0,8 % zum Vormonat (nominal)

-1,3 % zum Vorjahresmonat (real)

+0,2 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Jahr 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 2,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 3,9 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2024. Im 1. Halbjahr 2025 stieg der reale Umsatz im Vergleich zum 1. Halbjahr 2024 um 2,4 %. In der zweiten Jahreshälfte betrug der Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum 1,9 %.

Den größten realen Umsatzanstieg im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr verzeichneten der Bereich Information und Kommunikation mit einem Zuwachs von 4,5 %, gefolgt vom Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Plus von 2,5 %. In den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im Bereich Verkehr und Lagerei stiegen die Umsätze um 2,2 % beziehungsweise 1,3 %. In den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften) fiel der reale Zuwachs mit +0,7 % moderater aus.

Im Dezember 2025 erwirtschaftete der Dienstleistungssektor kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,8 % weniger Umsatz als im November 2025. Nominal (nicht preisbereinigt) sank der Umsatz ebenfalls um 0,8 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Dezember 2024 sanken die kalender- und saisonbereinigten Umsätze real um 1,3 %, während sie nominal um 0,2 % stiegen.

Methodische Hinweise:

Die zur Preisbereinigung der nominalen Umsatzindizes verwendeten Erzeugerpreisindizes werden quartalsweise veröffentlicht und rückwirkend revidiert. Zudem werden sie am aktuellen Rand geschätzt. Dies kann insgesamt dazu führen, dass die Revisionen der realen Umsatzindizes vierteljährlich höher ausfallen können als in den restlichen Berichtsmonaten.

In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

Weitere Informationen:

Weitere Ergebnisse sind in der Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 47414) sowie auf der Themenseite "Dienstleistungen" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar. Detaillierte Informationen über den Dienstleistungsproduktionsindex und das Datenangebot bieten die methodischen Erläuterungen und der Qualitätsbericht zur Konjunkturstatistik im Dienstleistungsbereich.

Das Statistische Bundesamt berücksichtigt verspätete Mitteilungen der befragten Erhebungseinheiten und aktualisiert deshalb monatlich die ersten nachgewiesenen Ergebnisse. Die Revisionstabellen geben Auskunft über die Auswirkungen der Aktualisierungen auf die Ergebnisse.

Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

Weitere Auskünfte:
Konjunktur des Handels und der Dienstleistungen
Telefon: +49 611 75 4854
www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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