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Diagnose Alkoholmissbrauch: 2 % weniger Kinder und Jugendliche im Jahr 2015 stationär behandelt

Wiesbaden (ots)

Im Jahr 2015 wurden 21 907 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Krankenhausdiagnosestatistik weiter mitteilt, waren das 2,2 % weniger als 2014. Bezogen auf 100 000 Einwohner dieser Altersklasse sank ihre Anzahl von 286 auf 277 (- 2,9 %) gegenüber dem Vorjahr. Dabei ging der entsprechende Wert bei Mädchen und jungen Frauen um 2,1 % zurück (auf 240 Fälle je 100 000 Einwohner), bei Jungen und jungen Männern verringerte er sich um 3,6 % (auf 313 Fälle je 100 000 Einwohner). 69 % der Kinder und Jugendlichen, die wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden mussten, waren noch keine 18 Jahre alt.

Insgesamt wurden im Jahr 2015 knapp 19,8 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär in einem Krankenhaus behandelt. Die Herzinsuffizienz war mit 444 632 Fällen der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt. An zweiter Stelle lagen psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (326 971 Fälle), wozu auch der akute Alkoholmissbrauch zählt. Danach folgte die Herzerkrankung Vorhofflimmern und Vorhofflattern mit 298 271 Fällen.

Von den 19,8 Millionen vollstationären Patienten waren 52 % weiblich und 48 % männlich. Das Durchschnittsalter der Behandelten lag bei 55 Jahren. Bezogen auf 100 000 Einwohner gab es 2015 insgesamt 24 060 Behandlungsfälle, das waren 0,2 % weniger als im Vorjahr (24 118 Fälle).

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:
Sabine Nemitz,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 81 33,
www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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