Statistisches Bundesamt

DESTATIS: Niederlande wichtigster Handelspartner bei Nahrungsmitteln

        Wiesbaden (ots) -  Wie Destatis, das Statistische Bundesamt,
anlässlich der "Grünen Woche 2002" in Berlin mitteilt, importierte
Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen im Zeitraum Januar bis
Oktober 2001 Nahrungs- und Genussmittel (ohne lebende Tiere) im Wert
von 32,2 Mrd. Euro und exportierte solche Produkte im Wert von 22,2
Mrd. Euro. Damit hatten Nahrungs- und Genussmittel einen Anteil von
7,0 % an den gesamten Einfuhren Deutschlands, bei den Ausfuhren
betrug der Anteil 4,2 %.

  Die wichtigsten Güter bei der Einfuhr von Nahrungs- und
Genussmitteln waren in den ersten zehn Monaten des Jahres 2001 Obst
und Südfrüchte (3,8 Mrd. Euro), Fleisch- und Fleischwaren (3,4 Mrd.
Euro), Gemüse (2,7 Mrd. Euro) sowie Butter, Milch und Käse (2,2 Mrd.
Euro).  Die wichtigsten Ernährungsgüter bei der Ausfuhr waren in
diesem Zeitraum die zuvor genannten Molkereiprodukte (3,5 Mrd. Euro)
sowie Fleisch- und Fleischwaren (2,3 Mrd. Euro).

  Wichtigster Handelspartner Deutschlands im Bereich der Nahrungs- und
Genussmittel (ohne lebende Tiere) waren im bisherigen Verlauf des
Jahres 2001 - wie schon im Vorjahr - die Niederlande. Von dort bezog
Deutschland 18,6 % (6,0 Mrd. Euro) dieser Waren und lieferte dorthin
14,3 % (3,2 Mrd. Euro) Ernährungsgüter. An zweiter Stelle folgte
Frankreich. Aus diesem Land stammten 10,7 % (3,4 Mrd. Euro) aller
importierten Nahrungs- und Genussmittel, während 11,9 % (2,6 Mrd.
Euro) dorthin exportiert wurden.

Weitere Auskünfte erteilt: Hans Seibel,
Telefon: (0611) 75-2475,
E-Mail: albrecht.krockow@destatis.de



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