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Fraport betreibt Schnellladepunkte für batterieelektrische Lastkraftwagen

Fraport betreibt Schnellladepunkte für batterieelektrische Lastkraftwagen
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13. Februar 2026

Power für E-Lkw: Schnellladepark für Speditionen eröffnet

Fraport betreibt Schnellladepunkte für batterieelektrische Lastkraftwagen

FRA/AH – Auch auf der Straße ist Fracht immer öfter elektrisch unterwegs. Das ergab eine Umfrage der Flughafenbetreibergesellschaft Fraport unter den rund 250 am Flughafen Frankfurt ansässigen Speditionen und Logistikdienstleistern im Frühjahr 2025. Fraport reagierte umgehend und eröffnet nun den ersten Schnellladepark für Lastkraftwagen. Nahe Tor 31 in der CargoCity Süd stehen aktuell vier Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt zur Verfügung.

„Am Flughafen Frankfurt pflegen wir engen Kontakt zu unserer Cargo Community und fragen regelmäßig Bedarfe ab“, erläutert Michael Kuschel, Leitung Energienetze und -services der Fraport AG. „Noch vor zwei Jahren lautete die einhellige Meinung der Branche: E-Antrieb setzt sich für uns nicht durch. Doch das war schon im Frühjahr 2025 anders. Da kam von den befragten Unternehmen die Rückmeldung: Wir haben E-Fahrzeuge bestellt.“

2026 erwartet die Branche eine große Umstellungswelle. Lkw-Flotten werden zunehmend über batterieelektrischen Antrieb verfügen. „Fraport hält am Flughafen Frankfurt, dem zentralen Cargo-Drehkreuz Deutschlands, hierfür bereits die entsprechende Ladeinfrastruktur bereit“, versichert Kuschel.

Die Installation der neuen E-Ladesäulen für nachhaltiges Trucking ist auch zentraler Bestandteil des Masterplans CargoHub, mit dem Fraport in innovative Produkte und Prozesse am Flughafen Frankfurt investiert. Ziel ist es, den Standort als führendes und zukunftsfähiges Luftfrachtzentrum Europas weiterzuentwickeln. Die gezielte Förderung nachhaltiger Infrastruktur unterstützt die Transformation zu einer effizienten, klimafreundlichen und vernetzten Logistikdrehscheibe.

Erweiterung bidirektionaler Ladeinfrastruktur

Der Lkw-Schnellladepark ist Bestandteil des Förderprojekts ReSkaLa@FRA (Reallabor zur Skalierung bidirektionaler Ladeinfrastruktur am Flughafen Frankfurt). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Vorhaben auf Basis eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Bis 2027 fließen insgesamt gut fünf Millionen Euro aus dessen Förderprogramm „ Elektro-Mobil“ in das Projekt. Das Programm trägt dazu bei, die Kosten für den Hochlauf der Elektromobilität zu senken, Innovationen in Deutschland zu fördern und den Verkehr insgesamt klima- und umweltfreundlicher zu gestalten.

Fraport selbst investiert gemeinsam mit Kooperationspartnern weitere 4,1 Millionen Euro in Einzelmaßnahmen. Insgesamt sollen bei Fraport bis zum Jahr 2027 rund 950 Ladepunkte entstehen – 92 davon bidirektional nutzbar. Hier kann Fraport Fahrzeugbatterien dann nicht nur auf-, sondern auch entladen und so gespeicherte Energie bedarfsgerecht ins Netz zurückspeisen.

Konzernweites Klimaschutzziel Net Zero

Umfangreiche Informationen zu Elektromobilität am Flughafen Frankfurt und Dekarbonisierung des Fraport-Konzerns beinhaltet die Pressemappe Klima und Umwelt. Bis spätestens 2045 verpflichtet sich der Fraport-Konzern, an allen vollkonsolidierten Standorten innerhalb der Scopes 1 und 2 den Status Net Zero zu erreichen. Unter die Betrachtung fallen nicht mehr nur CO2, sondern alle klimarelevanten Treibhausgase. Net Zero bedeutet Treibhausgasneutralität.

Medienkontakt:

Angelika Heinbuch
Unternehmenskommunikation
Media Relations
Telefon +49 69 690-28417
a.heinbuch@fraport.de