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Rheinische Post: Feuer in der Feuerpause

Düsseldorf (ots)

Von Godehard Uhlemann
Der politisch-psychologische Druck auf Israel nach dem 
verheerenden Luftangriff auf das Dorf Kana mit weit über 50 Toten hat
Wirkung gezeigt. Die Regierung Olmert sichert eine vorerst begrenzte 
Feuerpause zu. Doch wo bleibt der internationale Druck auf die 
Hisbollah, sich ebenfalls zurückzuhalten, um dem Schweigen der Waffen
eine Chance zu geben? Die Hisbollah-Schutzmächte Syrien und Iran 
verharren - wie zu erwarten - stumm. Die Guerilla-Truppe schickt als 
Antwort weiter Raketen, und danach bricht Israel die eigene Vorgabe. 
So sieht keine echte Feuerpause aus.
Ein schneller Waffenstillstand ist entgegen den Tagträumereien 
mancher Politiker auch nicht in Sicht. Eine Libanon-Truppe wird 
beschworen, doch das Mandat wird eine Hisbollah-Entwaffnung nicht 
beinhalten. Wundert es dann, wenn Israel von einer Ausweitung der 
Offensive gegen die radikal-islamische Miliz redet, um so viel wie 
möglich von deren Bedrohungspotenzial zu zerstören? Eine UN-Truppe 
will nicht in die Auseinandersetzung mit Hisbollah gezogen werden. 
Andernfalls drohten ihr irakische Risiken. Es ist blauäugig zu 
glauben, Libanon könne den Job übernehmen: Die schwache Regierung hat
bis heute die Miliz nicht entwaffnen können. Was hilft, wäre der 
Druck auf Syrien und Iran. Das Atom-Ultimatum der Uno an Teheran ist 
ein erster Schritt.

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