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Rheinische Post

Rheinische Post: Jugendschutz - Von REINHOLD MICHELS

Düsseldorf (ots)

Heiterkeit und Lebensmut der Jugend beruhen
nach dem Philosophen Schopenhauer zum Teil darauf, dass "...wir 
bergauf gehen und den Tod nicht sehen, weil er auf der anderen Seite 
des Berges liegt". Manchmal lauert er an der Landstraße. Davon zeugen
viele, zu viele Holzkreuze, die an oft blutjunge Unfallopfer 
erinnern. Im Polizeibericht heißt es meist, dass überhöhte 
Geschwindigkeit das schreckliche Ereignis verursacht habe. An 
Wochenenden, aber nicht nur dann, verstärkt Alkohol im Blut den 
lebensgefährlichen Leichtsinn. Die Zahlen belegen, dass Fahranfänger 
öfter als geübte Wagenlenker unter den Schwerverletzten oder 
Getöteten sind.
So ist das geplante, weitestgehende Alkoholverbot für die Gruppe 
der besonders gefährdeten Fahranfänger sinnvoll. Die Kritik, dadurch 
entstehe eine Zwei-Klassen-Gesellschaft beim Alkoholverbot am Steuer,
überzeugt nicht. Denn schon jetzt gibt es für Fahranfänger eine 
gesetzliche Einschränkung - den Führerschein auf Probe. Wie immer 
wird es darauf ankommen, ob und wie intensiv kontrolliert wird. Die 
allgemeine deutsche Straßenraserei (von einer Autobahnbrücke bietet 
sich ein Bild kollektiven Irreseins) und das Drängler-Unwesen mahnen 
da zur Skepsis.

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Telefon: (0211) 505-2303

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