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Rheinische Post: Sache der Polizei

Düsseldorf (ots)

Von Reinhold Michels
Zu den staatlichen Kernaufgaben - wie oft wurde das schon 
wiederholt - zählt die Gewährleistung von Sicherheit gegenüber 
äußeren und inneren Feinden. Bei islamistischen Terroristen 
verschwimmt das, weil sie von außen kommen, sich im Innern einnisten 
und Verbrechenspläne schmieden. Die Neonazis (dass es so etwas 
überhaupt wieder gibt nach der Mord-Raserei Hitlers, macht einen 
deutschen Patrioten schon fassungslos) wollen dem Land, wie wir es 
schätzen und geschützt wissen möchten, den Garaus machen. Deshalb 
stehen Neonazis einem Feind des Westens und der Freiheit und einem 
Judenhasser obendrein, wie der iranische Präsident es ist, 
politisch-ideologisch nahe. Extremisten unter sich.
Wenn die Gewaltbereitschaft deutscher Extremisten von rechts und auch
von links zunimmt, ist das trotz aller Erziehungs- und 
Bildungsdefizite sowie sozialer Abstiege, die sich auch dahinter 
verbergen mögen, zuallererst eine Sache für die Polizei. Das in der 
Vergangenheit von bestimmten politischen Kräften geschmähte 
bayerische Abwehr-Rezept: hinschauen, hineingehen, hinlangen, wo 
immer Polit-Pöbel das Recht bricht, muss mehr Nachahmer finden - 
nicht nur für die vier Wochen des hoffentlich friedlichen 
Fußball-Festes im Land.

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