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Rheinische Post: Metall-Arbeitgeber lassen es auf Streiks ankommen

    Düsseldorf (ots) - Die NRW-Metallarbeitgeber lassen es auf Streiks ankommen: "Wir werden am 23. März kein Angebot vorlegen", sagte Michael Jäger, Chef der Metallarbeitgeber NRW, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Die IG Metall hat mit massiven Warnstreiks gedroht, sollten die Arbeitgeber am Donnerstag kein Angebot vorlegen. Zur Begründung sagte Jäger: "Ein reines Lohnangebot macht keinen Sinn, so lange wir nicht wissen, auf welches Gesamtvolumen sich die verschiedenen Forderungen der IG Metall summieren." Die IG Metall hat neben einer Lohnerhöhung von fünf Prozent die Beibehaltung der vermögenswirksamen Leistungen und einen Qualifizierungstarif gefordert. Jäger kann sich aber vorstellen, dass "wir zur nächsten Runde am 6. April eine Lohnzahl nennen". Ohnehin sei klar: "Der Abschluss darf nicht über das gesamtwirtschaftliche Produktivitätswachstum von 1,2 Prozent hinausgehen." Sonst gingen viele Jobs verloren. Jäger ist sicher, dass die Gewerkschaft selbst mit Angebot Warnstreiks veranstalten würde. "Sie braucht die Streiks, um die großen Erwartungen der Mitglieder zu dämpfen."

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