Das könnte Sie auch interessieren:

Die zehn größten Fehler beim Employer Branding

Hamburg (ots) - Die Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens nicht kennen, die Bedürfnisse der bestehenden und ...

Joko ist neuer Weltmeister! "Das Duell um die Welt - Team Joko gegen Team Klaas" mit sehr guten 13,8 Prozent Marktanteil am Samstag weiter stark

Unterföhring (ots) - Joko schlägt den amtierenden Weltmeister und hält für Team Klaas die richtigen ...

20.03.2006 – 20:06

Rheinische Post

Rheinische Post: Weißrussland - Putins Vorposten

    Düsseldorf (ots)

Von Godehard Uhlemann

    Die Europäische Union ist entsetzt. Ihr östlicher Nachbar Weißrussland bleibt ein vom Autokraten Lukaschenko undemokratisch regiertes Land. Das war aber auch nicht anders zu erwarten. Schon im Vorfeld der Wahl wurde die Opposition massivst behindert, eingeschüchtert, und all die, die aufzumucken wagten, wurden von den politischen Sicherheitskräften aus dem Verkehr gezogen. Über die Wahl lässt sich nur ein Urteil fällen: Sie war weder frei noch fair. Doch das schert Lukaschenko - Europas letzten Diktator - keinen Deut. Die EU kann nicht viel ausrichten. Ihre Empörung hat etwas Künstliches. Die Außenminister diskutierten pflichtschuldig in Brüssel Sanktionen, sie schlossen wirtschaftliche Strafmaßnahmen aber aus. Das ist richtig, denn sie hätten die Menschen getroffen, die der Willkür Lukaschenkos ausgeliefert sind. Die EU wird nur Marginalien beschließen, und die tun nicht weh. Lukaschenko braucht die EU nicht. Er hat einen Gönner in Russland. Logischerweise wehrt sich Moskau gegen den EU-Vorwurf einer Wahlfarce. Präsident Putin will Lukaschenko stärken, nachdem fast der gesamte einstige Ostblock in das Lager der EU abgewandert ist. So bleibt ihm als Vorposten Weißrussland, dessen eingemauerte Menschen neidvoll die Freiheiten ihrer Nachbarn registrieren

Rückfragen bitte an:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Rheinische Post
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Rheinische Post