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Rheinische Post: Union weist Vorwurf der Unprofessionalität zurück

    Düsseldorf (ots) - Die Union hat den Vorwurf der "Unprofessionalität", den SPD-Fraktionschef Peter Struck erhoben hatte, zurückgewiesen. Die letzten sieben Jahre unter Rot-Grün seien "nicht gerade ein Beweis für gelungenes Politikmanagement", sagte der Vize-Chef der Union im Bundestag,  Wolfgang Bosbach (CDU), der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Herr Struck sollte sich mal in den Bundesländern umgucken, welche Regierungen erfolgreich und weniger erfolgreich sind. Dann wird er schnell feststellen, dass die unionsgeführten Länder deutlich erfolgreicher sind", befand Bosbach weiter. Zugleich aber zeigte der CDU-Politiker Verständnis für Strucks Vorgehen: "Der SPD geht es zurzeit nicht gut. Das ist Pfeifen im Walde." Im übrigen trage Strucks Signal dazu bei, dass "die Union als eigenständige politische Kraft identifiziert" werde. So betrachtet sei er Struck dankbar. "Die Leute werden also nicht glauben, dass Union und SPD fusioniert wären", sagte Bosbach. In einem Brief an die SPD-Abgeordneten hatte Struck Teilen der Union Unprofessionalität vorgeworfen.

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