Das könnte Sie auch interessieren:

Handball-WM 2019: Deutschland gegen Frankreich am Dienstag live im ZDF

Mainz (ots) - Nach den beiden überzeugenden Auftritten gegen Korea und Brasilien sowie dem heutigen Spiel gegen ...

Hypebeasts 2018: Was ist noch heiß, was verbrannt? - Neue Ausgabe von treibstoff: Das Magazin von news aktuell

Hamburg (ots) - Die neue Ausgabe von treibstoff ist erschienen (4/18). Im Magazin der dpa-Tochter news ...

Big Bang zum Abschluss: Wer gewinnt das Finale der ProSieben-Show "Masters of Dance"?

Unterföhring (ots) - Wer gewinnt die ProSieben-Show "Masters of Dance"? Im großen Finale am Donnerstag, 10. ...

09.03.2018 – 00:00

Rheinische Post

Rheinische Post: Chefvolkswirt fordert Senkung der EU-Autozölle auf 2,5 Prozent

Düsseldorf (ots)

In der Debatte um die Einführung von US-Strafzöllen hat sich der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, für eine Senkung der europäischen Importzölle auf Autos ausgesprochen. "Um einen Handelskrieg mit den USA zu vermeiden, sollte die EU ihre Autozölle von zehn Prozent auf die 2,5 Prozent senken, die die USA derzeit erheben", sagte Krämer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Das würde US-Präsident Donald Trump den Wind aus den Segeln nehmen, fügte der Volkswirt hinzu. Trump habe insofern recht, als dass die EU durchschnittlich höhere Importzölle verlange als die USA. Krämer sagte, er sei strikt gegen Strafzölle und einen sich abzeichnenden Handelskrieg. "Aber Donald Trump glaubt daran, einen solchen Handelskrieg gewinnen zu können." Von Vergeltungsmaßnahmen der EU lasse der US-Präsident sich nicht beeindrucken. "Vielmehr würden sie Trump nur dazu herausfordern, sich bei seinen Anhängern durch noch mehr Zölle zu profilieren", sagte Krämer. Der Ökonom rät deshalb dazu, Trumps Spiel nicht mitzuspielen und stattdessen zu deeskalieren: "Die EU sollte jetzt dringend auf Kooperation und Verhandlungen setzen. Ansonsten wird eine Spirale immer höherer Strafzölle in Gang gesetzt, die sehr gefährlich für die deutsche und alle anderen Volkswirtschaften wäre."

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Rheinische Post
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung