Das könnte Sie auch interessieren:

Zwischen Lob und Selbstzweifel: die "Dancing on Ice"-Promis vor ihrer zweiten Kür auf dem Eis - am Sonntag live in SAT.1

Unterföhring (ots) - Bezaubernde Kür oder große Rutschpartie? Sieben Prominente wagen ihren zweiten Tanz auf ...

Vierschanzentournee: Das Finale live im ZDF

Mainz (ots) - Das Abschlussspringen der Vierschanzentournee 2018/2019 in Bischofshofen/Österreich ist der ...

Hypebeasts 2018: Was ist noch heiß, was verbrannt? - Neue Ausgabe von treibstoff: Das Magazin von news aktuell

Hamburg (ots) - Die neue Ausgabe von treibstoff ist erschienen (4/18). Im Magazin der dpa-Tochter news ...

26.01.2018 – 00:00

Rheinische Post

Rheinische Post: 2600 Hausarztpraxen verwaist
Gesundheitsminister Gröhe für bessere Bezahlung von Landärzten

Düsseldorf (ots)

Bundesweit sind 2613 Hausarztpraxen verwaist. Das geht aus einer Umfrage der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe) unter allen 17 Kassenärztlichen Vereinigungen hervor. Insbesondere in ländlichen Gebieten wird es zunehmend schwieriger, für frei werdende Arztpraxen junge Mediziner zu finden. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) verwies auf bereits beschlossene Maßnahmen für mehr Landärzte, darüberhinaus regte er eine bessere Bezahlung von Landärzten an. "Jetzt geht es darum, den Masterplan Medizinstudium 2020 zügig umzusetzen und die Allgemeinmedizin so zu stärken. Dabei muss auch geprüft werden, ob die bestehenden Möglichkeiten einer besseren Vergütung der Landärzte in unterversorgten Gebieten weiter ausgebaut werden müssen", sagte Gröhe der Redaktion.

KONTEXT:

Bund, Länder, Kommunen und Kassenärztliche Vereinigungen versuchen bereits mit verschiedenen Förderprogrammen, frühzeitig gegen eine Unterversorgung vorzugehen. So werden Ärzte, die sich niederlassen wollen, zum Beispiel beim Umzug finanziell unterstützt. Vergangenes Jahr haben Bund und Länder außerdem den Masterplan Medizinstudium 2020 beschlossen. Darin ist verankert, dass Medizinstudenten am Ende ihres Studiums in der Allgemeinmedizin geprüft werden. Außerdem soll es künftig eine "Landarztquote" bei der Vergabe der Studienplätze geben. Sie regelt, dass Studenten bevorzugt werden, die sich verpflichten, später in unterversorgten Regionen tätig zu sein. Mittlerweile ist ein Drittel der Hausärzte 60 Jahre alt oder älter. Ihre Stellen müssen nachbesetzt werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung schätzt, dass 2030 mehr als 10.500 Hausärzte fehlen könnten.

www.rp-online.de

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Rheinische Post
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung