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Rheinische Post: Raser von der Straße Kommentar Von Jörg Isringhaus

Düsseldorf (ots) - Hollywood propagiert illegale Autorennen als Teil einer hippen Subkultur, und zwar nicht erst seit "Fast & Furious". Kein Wunder, dass immer wieder Jugendliche dem vermeintlichen Kick erliegen, sich mit PS statt IQ vor Publikum zu profilieren. Dass sie dabei rücksichtslos andere Menschen in Mitleidenschaft ziehen, ist unerträglich. Über einen angekündigten Blitzmarathon sind solche Raser kaum zu erwischen. Noch weitaus intensiver als bisher muss die Polizei einschlägige Rennstrecken in den Städten überwachen und dort regelmäßig blitzen, vor allem nachts. Denn nur der Entzug des Führerscheins holt notorische Raser tatsächlich von der Straße. Allerdings ist die PS-Szene findig und bezieht gerade aus dem Verbotenen großes Vergnügen. Das macht es nicht leichter. Da es sich bei den Tätern um eine eng umrissene Zielgruppe handelt - junge Männer zwischen 18 und 24 Jahren - mag es lohnend sein, bei der Führerscheinprüfung die charakterliche Eignung mit einzubeziehen. Zumindest aber sollte auffällig gewordenen Fahrern diese Eignung abgesprochen werden.

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