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Rheinische Post: Umdenken in der Massentierhaltung

Düsseldorf (ots) - Die Zivilisationsgeschichte beginnt mit Ackerbau und Viehzucht. Dass der Mensch das Tier nutzt und verzehrt, ist aus unserer Welt nicht wegzudenken. Doch in der modernen Massentierhaltung lassen wir Menschen den Respekt vor der Schöpfung vermissen. Tiere leben in vielen Ställen auf so engem Raum, dass sie krank werden und teilweise verkrüppeln. Gegen diese Folgen der Massentierhaltung werden Antibiotika gespritzt, insbesondere in der Geflügelzucht. Nicht überall sind die Zustände so dramatisch. Doch dort, wo Tiere allein durch die Art und Weise ihrer Haltung krank werden, ist es höchste Zeit umzudenken. Denn am Ende der Nahrungskette steht der Mensch, der auch in Gefahr gerät, wenn seine Nahrung unter lebensunwürdigen Zuständen produziert wird. Der Preis für Fleisch muss nicht in unermessliche Höhen steigen, wenn die Bedingungen für die Tierhaltung verbessert werden. Eine Verkleinerung der Herden kann die Missstände schon deutlich lindern, ohne dass die Höfe teure Umbauten vornehmen müssen. Mehr Kontrollen der Lebensmittel auf gefährliche Erreger sind zudem notwendig.

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