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Rheinische Post: Bundesregierung will an Kindergeld für im Ausland lebenden Nachwuchs festhalten

Düsseldorf (ots) - Die Bundesregierung will trotz steigender Kindergeld-Ausgaben an den Zahlungen für nicht in Deutschland lebende Kinder festhalten. "Die Bundesregierung hält europarechtliche Vorgaben ein. Deshalb sind familienbezogene Leistungen und namentlich auch das Kindergeld für Familienangehörige, die in einem anderen EU-Mitgliedsstaat wohnen, zu gewähren", heißt es in der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine schriftliche Frage der Grünen-Abgeordneten Lisa Paus. Die Antwort von Finanz-Staatssekretär Michael Meister liegt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) vor. Die CSU fordert dagegen, die Zahlungen für im Ausland lebende Kinder von hier ansässigen EU-Ausländern zu überprüfen und zu beschränken. Die Kindergeldansprüche von Saisonarbeitern für ihre in der Heimat lebenden Kinder summierten sich seit 2008 auf insgesamt eine Milliarde Euro. Jährlich fallen 200 Millionen Euro an, Tendenz steigend.

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