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Rheinische Post: Ärger um Mini-Jobs = Von Eva Quadbeck

Düsseldorf (ots)

Die Mini-Jobs sind im Wahlkampf ein heißes Eisen. Bei sieben Millionen Deutschen sind sie sehr beliebt: Der Verdienst bleibt steuer- und abgabenfrei. Für Rentner und Studenten ist er eine gute und aus volkswirtschaftlicher Sicht völlig unbedenkliche Möglichkeit, die Haushaltskasse aufzubessern. Auch für Frauen in der Familienphase, die wegen der Kinder nicht mehr arbeiten wollen oder können, ist der Mini-Job für einige Jahre eine akzeptable Möglichkeit, den Familienurlaub oder den Zweitwagen zu finanzieren. Die Unternehmen wiederum können dank der Mini-Jobs flexibel auf schwankende Auftragslagen oder den Bedarf von einfachen Tätigkeiten reagieren. So gesehen sind die Mini-Jobs eine gute Erfindung. Doch für all diejenigen, die der Mini-Job vom ersten Arbeitsmarkt fernhält, besteht Reformbedarf. Das gilt insbesondere für Hartz-IV-Empfänger, die derzeit 100 Euro neben ihrem Regelsatz verdienen dürfen. Dies gilt auch für die 30 Prozent der Mini-Jobber, die einer Umfrage zufolge gerne mehr arbeiten würden.

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