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Weser-Kurier: Über Donald Trump schreibt Thomas Spang:

Bremen (ots) - Donald Trump und der Sonderermittler in der Russland-Affäre Robert Mueller steuern einem Showdown entgegen. Mit der Einberufung einer Grand Jury verschafft sich der ehemalige FBI-Direktor ein Werkzeug, das dem Präsidenten gefährlich werden könnte. Mueller kann Zeugen unter Eid befragen, belastendes Material einfordern und Anklage erheben. Trump hat es bisher vermieden, Mueller persönlich anzugreifen. Aber er drohte dem Sonderermittler unverhohlen mit einer Entlassung, falls dieser in den Finanzen seines Unternehmens herumschnüffele. Genau das tut Mueller nun. Dessen Team folgt der Spur des Geldes, um einen mutmaßlichen Verrat an die Russen zu beweisen. Viel einfacher dürfte aber der Fall der Justizbehinderung zu beweisen sein. Der Präsident hat Mueller mit dem Rauswurf von FBI-Direktor James Comey eine Steilvorlage geliefert. Sollte er wagen, dem Sonderermittler die gleiche Behandlung zuteil werden zu lassen, riskiert er eine Palastrevolte. Die Republikaner im Senat, die Trump bisher grummelnd folgten, warnten den Präsidenten bereits vor massiven Konsequenzen. Die Lage für den Präsidenten war noch nie so ernst wie jetzt.

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