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Weser-Kurier: Über die neuen Regeln bei Twitter schreibt Norbert Holst:

Bremen (ots) - Twitter, Facebook und Google tun nicht genug gegen Hetze und Terror-Propaganda, klagen Kritiker. Nach Facebook hat nun auch Twitter reagiert und verspricht ein schärferes Vorgehen gegen Mobbing, Verunglimpfungen und Drohungen. Dieser Schritt ist längst überfällig. Hetze gegen Schwule, Morddrohungen gegen Politiker oder Unterstützungsaufrufe für Terrorgruppen sind längst allgegenwärtig in den sozialen Medien. Viel zu lange haben die Branchen-Größen diesem Treiben zugeschaut. Erst nach massiver Kritik von Politikern, aber auch von Internet-Aktivisten, verschärfen die Anbieter ihre Regeln. Immerhin: Twitter will künftig den Missbrauch der Tweets mit einer vorübergehenden Sperrung der Nutzerkonten ahnden, auch soll es keine Mehrfach-Accounts mehr geben. Wie effektiv diese Maßnahmen in der Praxis sein werden, bleibt abzuwarten. Wer aber meint, die Hass-Welle sei ohnehin nicht mehr zu stoppen, der irrt. Die Kinderpornografie im Internet etwa ist stark zurückgedrängt worden. Von der Meldung bis zur Löschung vergehen im Schnitt nur noch 2,38 Tage. In diesem Fall steht aber auch ein handfester Wille hinter der Aktion.

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