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Weser-Kurier: Über Wildwuchs auf Bremer Verkehrsinseln schreibt Hauke Hirsinger:

Bremen (ots) - Das Thema Straßenbegleitgrün bewegt Bremen in jedem Sommer. Dann häufen sich die Beschwerden über zugewachsene Verkehrsschilder, überwucherte Wege und schlecht einsehbare Kreuzungen. Auch wenn das Verkehrsnetz der Hansestadt weit verästelt ist, müsste man eigentlich davon ausgehen können, dass Gefahrenstellen hinlänglich bekannt und vom Umweltbetrieb mit besonderer Achtsamkeit behandelt werden. Dennoch ist beispielsweise Radfahren zu dieser Jahreszeit - dem Wildwuchs sei Dank - immer wieder mit erhöhten Risiken verbunden. Da gibt es Verbesserungsbedarf - und dies schon lange. Hingegen können ergrünende Verkehrsinseln eigentlich nur dann zu einem Problem werden, wenn die Flora exorbitant wuchert. Die generelle Aufregung darüber, dass zwischen Pflastersteinen auch Gräser, Disteln, Büsche und Bäume herauswachsen, ist nur schwer nachvollziehbar. Solange es für die Sicherheit nicht relevant wird, ist doch nichts dagegen einzuwenden, wenn sich die Natur kniehoch Bereiche im Straßenbild zurückerobert. Das ist schön grün, kostet nichts und passiert von alleine.

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