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Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.

Pfandbrief-Investoren vor Überraschungen sicher
Neue vdp-Statistiken machen Pfandbrief noch transparenter

Berlin (ots)

Wie wichtig Transparenz bei Wertpapieren ist, zeigt
die aktuelle subprime-Krise in den USA. Im Gegensatz zu 
amerikanischen CDOs informieren die Pfandbriefemittenten die 
Investoren detailliert über die zugrunde liegenden Sicherheiten. Um 
diese Transparenz weiter zu erhöhen und einen noch besseren Überblick
über den Pfandbriefmarkt zu ermöglichen bietet der Verband deutscher 
Pfandbriefbanken (vdp) auf seiner Internetseite zwei neue Statistiken
an:
1. Transparenzvorschriften gemäß § 28 PfandBG § 28 PfandBG fordert
von den Pfandbriefbanken detaillierte Angaben zur Zusammensetzung 
ihrer Deckungsmassen. Die strengen Anforderungen versetzen Investoren
in die Lage, sich vierteljährlich einen eingehenden Überblick über 
die Deckungsmassen jedes einzelnen Emittenten zu verschaffen.
Erstmals stellt der vdp nun die Transparenzangaben der 
Pfandbriefbanken in einer über alle Institute aggregierten Fassung 
dar. Unter 
http://www.pfandbrief.de/d/internet.nsf/tindex/de_Statistik_P28.htm 
finden sich Übersichten und Grafiken
- zum Pfandbriefumlauf,
   - dem aggregierten Volumen der Deckungsmassen und
   - der jeweiligen Überdeckung.
Außerdem enthält die Statistik
- Daten zur Zusammensetzung der Deckungswerte für 
     Hypothekenpfandbriefe nach Nutzungsart sowie unterteilt nach in-
     und ausländischen Forderungen,
   - Deckungswerte für Öffentliche Pfandbriefe aufgegliedert nach in-
     und ausländischen Forderungen sowie nach Schuldnerart,
   - branchenweite Daten  zur Laufzeitstruktur der umlaufenden 
     Pfandbriefe und der dafür verwendeten Deckungsmassen,
   - eine Aufgliederung nach Größengruppen der zur Deckung von 
     Hypothekenpfandbriefen verwendeten Forderungen.
Als zusätzlichen Service stellt der vdp auf seiner Internetseite 
eine Liste mit Links zur Verfügung, die Interessierte direkt zu den 
Veröffentlichungsstellen der jeweiligen § 28-Reports auf den Websites
der vdp-Mitgliedsinstitute führen.
2. Detaillierte Darstellung des deutschen Pfandbriefmarktes Der 
vdp erhebt regelmäßig die Zusammensetzung des Pfandbriefumlaufs und 
der Pfandbriefneuemissionen.  Dies ermöglicht eine 
Pfandbriefstatistik in einem bislang nicht erreichten 
Detaillierungsgrad. Unter 
http://www.pfandbrief.de/d/internet.nsf/tindex/de_Pfand_Stat.htm wird
nun beginnend mit dem Jahr 2003 der Anteil von Jumbo- und 
traditionellen Pfandbriefen am Pfandbriefmarkt ebenso dargestellt wie
der von Fremdwährungs- und in Euro denominierten Pfandbriefen. Ferner
finden sich erstmals branchenweite Daten zur Platzierungsart, zur 
Ausgestaltung der Zinskupons und zu der Entwicklung der 
Restlaufzeiten neu emittierter und ausstehender Pfandbriefe. Die 
Statistik liefert zahlreiche neue und interessante Erkenntnisse:
- Der Anteil von Privatplatzierungen am gesamten 
     Neuemissionsvolumen ist von 34 % im Jahr 2003 auf 54 % im Jahr 
     2006 angewachsen.
   - Sowohl beim Neuemissionsvolumen als auch beim Umlauf dominieren 
     Pfandbriefe mit einem festen Kupon. Ihr Anteil belief sich 2006 
     auf jeweils über 86 %.
   - Während andere Pfandbriefgattungen rückläufige 
     Neuemissionsvolumina verzeichneten, konnten Schiffspfandbriefe 
     zulegen.
   - Fremdwährungspfandbriefe spielen noch immer eine nur 
     untergeordnete Rolle. Ihr Anteil am Umlauf lag zuletzt bei 2,6 
     %.

Pressekontakt:

Dr. Helga Bender, Tel. 030 20915-330
E-Mail: bender@pfandbrief.de
Bodo Winkler, Tel. 030 20915-360
E-Mail: winkler@pfandbrief.de

Original-Content von: Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V., übermittelt durch news aktuell

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