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Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)

Auf der Leipziger Buchmesse (22.3.): „Ostpreußens Wolfskinder“ berichten aus erster Hand

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt Messebesucher und Medienvertreter zur Buchpräsentation „Ostpreußens Wolfskinder – Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext“ auf der Leipziger Buchmesse ein.

Auf dem Podium wirken Zeitzeugen, Gäste aus Litauen sowie international anerkannte Wissenschaftler mit. Die persönlichen Berichte der letzten Überlebenden spiegeln existenzielle Erfahrungen von Verlust, Hunger und Gewalt, zugleich aber auch Stärke, Widerstandskraft und menschlicher Würde wider. Sie verdeutlichen eindringliche die besondere Verletzlichkeit von Kindern in Zeiten politischer und sozialer Erschütterungen und unterstreichen die Notwendigkeit, kindlichem Erleben eine Stimme zu geben.

Die Veranstaltung findet am 22. März 2026 von 11:00 bis 12:00 Uhr im Café Europa (Halle 4, E401) statt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor Hunger und Gewalt ins benachbarte Litauen. Viele überlebten nur, weil sie sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durchschlugen. Ihr Leid wurde lange marginalisiert. In Leipzig präsentiert die GfbV nun eine neue, dreisprachige Publikation (deutsch, englisch, litauisch), die den aktuellen Forschungs- und Rezeptionsstand erstmals vergleichend im europäischen Kontext zugänglich macht.

Die GfbV engagiert sich seit 2011 für die Wolfskinder. Mit ihrer Kampagne trug sie dazu bei, dass die Bundesregierung den Betroffenen 2017 ein besonderes Kriegsfolgenschicksal attestierte und Anerkennungsleistungen beantragt werden konnten. Diese Publikation soll das Bewusstsein für die langfristigen Folgen von Krieg und Vertreibung schärfen und eine Brücke zu gegenwärtigen Debatten über Kinderrechte, humanitären Schutz und gesellschaftliche Verantwortung schlagen.

Hinweis für Medien: Alle Mitwirkenden stehen vor und nach der Veranstaltung für Presseinterviews zur Verfügung. Interviewanfragen bitte möglichst vorab.

Kontakt:

Jasna Causevic: j.causevic@gfbv.de - 0551/49906-16

Dr. Christopher Spatz, christopherspatz@gmail.com – 0176/63003737

Gesellschaft für bedrohte Völker
Postfach 2024
D-37010 Göttingen
Tel.: +49 551 499 06-21
Fax: +49 551 580 28
E-Mail:  info@gfbv.de
www.gfbv.de
Menschenrechtsorganisation mit beratendem Status bei den UN 
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