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Der Tagesspiegel: Shell schließt höhere Benzinpreise zu Ostern nicht aus

    Berlin (ots) - Kurz vor den Osterferien steigt der Druck auf die Mineralölkonzerne, die Benzinpreise weiter zu erhöhen. Bereits am Freitag war der Benzinpreis auf ein neues Jahreshoch gestiegen. Zu Ostern drohen jetzt weitere Preisschritte. "Auf Dauer kann das derzeitige Preisniveau nicht gehalten werden", sagte Rainer Winzenried, Sprecher von Shell in Deutschland, dem Tagesspiegel am Sonntag. Den Tankstellenbetreibern machen die steigenden Preise am Benzinmarkt zu schaffen. "Der Preisanstieg konnte bislang an den Verbraucher nicht voll weiter gegeben werden", sagte Winzenried.  Eine genaue Entwicklungsprognose für die nächste Woche konnte Winzenried nicht abgeben. "Aber der Preis ist in den vergangenen Wochen für niemanden befriedigend gewesen." Die Gewinnmargen für das Unternehmen nannte er unbefriedigend.  Winzenried betonte,  dass man die Urlaubszeit nicht für Preiserhöhungen ausnutze. "Der Zeitpunkt für so etwas ist nie günstig. Der Grund für Preissteigerungen ist nicht die Hoffnung auf höhere Gewinne."

    Die Luftfahrtkonzerne planen derzeit nicht, auf den höheren Ölpreis zu reagieren.  "Wie beobachten den Ölpreis intensiv, aber eine Erhöhung des Kerosinzuschlags ist derzeit nicht geplant", sagte ein Sprecher dem Tagesspiegel am Sonntag. Derzeit liegt der Zuschlag innereuropäisch bei zwölf Euro pro Strecke. Auch Air Berlin und die DBA erklärten dem Tagesspiegel, dass ihre Zuschläge vorerst gleich blieben.

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