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Der Tagesspiegel: Bodo Hombach schreibt über seinen Mentor Johannes Rau

    Berlin (ots) - Bodo Hombach, den Johannes Rau 1979 zum Landesgeschäftführer und Wahlkampfmanager der SPD in Nordrhein-Westfalen berufen hatte, sagt über seinen Mentor: "Wir werden noch viel von Johannes Rau lernen können." Denn Rau sei kein typischer Politiker gewesen. Wer die Nachrufe auf "diesen großen Humanisten, Christen und Menschenfischer liest, fragt sich: Wie konnte so einer sein Leben lang Politiker sein", schreibt Hombach in einem Beitrag für den Tagesspiegel am Sonntag. Hombach hebt vor allem Raus Ehrlichkeit hervor. "Er hatte nichts gemein mit der dröhnenden Formelsprache des funktionierenden Funktionärs, den Mikrofonauftritten, die dem ,unter uns Gesagten' so beliebig widersprachen", schreibt er. Rau habe solche Widersprüche für den "Anfang vom Ende einer auf Glaubwürdigkeit beruhenden Beziehung zwischen Politik und Volk" gehalten, hebt Hombach hervor. Hombach sah seinen Mentor zum letzten Mal an Johannes Raus 75. Geburtstag. Darüber schreibt er: "Er sagte: ,Es geht zu Ende.' Aber wie er das sagte, lässt mich nun über die Kraft des christlichen Glaubens neu nachdenken."

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