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Der Tagesspiegel: Künast dringt nach Fleischskandal auf auf schärfere Kontrollen

    Berlin (ots) - Im Fleischskandal hat die frühere Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) ihren Nachfolger Horst Seehofer (CSU) vor Ablenkungsmanövern gewarnt. "Lassen wir uns nicht in die Irre führen durch Treffen von Fachleuten in Serie", verlangte die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Gespräch mit dem "Tagesspiegel" (Samstag-Ausgabe). Sie forderte schärfere Kontrollen sowie ein Verbraucherinformationsgesetz, "damit die Kunden wissen, was los ist". Letzeres habe die Union zwei Mal im Bundesrat verhindert. Die Bundesländer seien gefordert, die Kontrollen auszuweiten, dazu Personal einzustellen und diese Kontrollen auch selbst vorzunehmen. Nur so könnten "schwarze Schafe und stinkendes Fleisch" gefunden werden. Wenn die Länder sich dieser Pflicht entzögen, schadeten sie sowohl den Konsumenten, die verdorbene Lebensmittel essen, als auch der Wirtschaft, die mit Verkaufseinbrüchen zu rechnen habe, sagte Künast. "Im Übrigen muss auch die Wirtschaft Eigenkontrollen finanzieren, aber auch diese Eigenkontrolle muss kontrolliert werden."

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