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Der Tagesspiegel: Gasbranche uneins über Umgang mit Bundeskartellamt

    Berlin (ots) - Berlin - Die von Eon-Ruhrgas angedrohte Klage gegen das Bundeskartellamt ist in der Branche äußerst umstritten. So will der ostdeutsche Gaslieferant VNG mit einer Klage nichts zu tun haben: "Wir werden uns um eine einvernehmliche Lösung mit dem Kartellamt bemühen", sagte VNG-Sprecher Markus Wild dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe). "Wir sind dabei ziemlich optimistisch."

    Auch der Berliner Versorger Gasag denkt nicht an eine Klage: "Das ist eine Sache der Importeure", sagte Sprecher Klaus Haschker der Zeitung. "Wir selbst warten erst einmal ab."

    Bei der BASF-Tochter Wingas ist man noch weiter von der Eon-Position entfernt: "Wir begrüßen die Initiative des Kartellamts ausdrücklich", sagte Sprecher Stefan Leunig. Wingas, selbst erst seit 15 Jahren am Markt, habe für mehr Wettbewerb stets kürzere Lieferverträge gefordert.

    Das Bundeskartellamt hatte kürzere Laufzeiten für die Lieferverträge zwischen Gasimporteuren und Stadtwerken gefordert. Daraufhin hatte Eon-Ruhrgas-Chef Burckhard Bergmann in der "Welt" mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung gedroht.

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