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22.04.2004 – 19:38

Der Tagesspiegel

Der Tagesspiegel: Gewerkschaften: Keine Kompromisse bei Ausbildungsplatzabgabe Gesamtmetalchef Kannegießer: verfehlte Diskussion

    Berlin (ots)

Im Streit um die geplante Ausbildungsplatzabgabe bekräftigten gestern die IG Metall und der Deutsche Gewerkschaftsbund gegenüber dem Tagesspiegel (Freitagsausgabe), dass es keine Kompromisse mit der Arbeitgeberseite geben dürfe. "Wir bestehen auf eine gesetzliche Regelung", sagte IG Metall-Sprecher Georgios Arwanitidis.Der Vorschlag des DIHK-Präsidenten Ludwig Georg Braun sei nach Einschätzung der IG Metall nur ein "Ablenkungsmanöver". Ähnlich äußerte sich der DGB. Man bezweifele die "Ernsthaftigkeit des Vorschlages", sagte ein Sprecher.

    Dagegen fordert der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser im Tagesspiegel, "eine der Hauptursachen des Problems anzupacken", nämlich die mangelnde Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen. Die Diskussion um die Ausbildungsabgabe lenke davon ab. Kannegiesser zufolge brechen allein in Nordrhein-Westfalen 29 Prozent aller Lehrlinge die Ausbildung ab und gut ein Fünftel aller Schulabgänger sei überhaupt nicht ausbildungsfähig. Statt mit einer "Tonnenideologie", allein dabei stehen zu bleiben, jedes Jahr die Ausbildungsplätze zu zählen, "müssen wir die Voraussetzungen für die Berufsausbildung verbessern, die Strukturen und Inhalte der Ausbildung weiterentwickeln", sagte der Gesamtmetallpräsident dem Tagesspiegel.

Rückfragen: Der Tagesspiegel, Wirtschaftsredaktion (030-26009-260)


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Thomas Wurster
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Telefon: 030-260 09-419
Fax: 030-260 09-622
Email: thomas.wurster@tagesspiegel.de

    Berlin Im Streit um die geplante Ausbildungsplatzabgabe bekräftigten gestern die IG Metall und der Deutsche Gewerkschaftsbund gegenüber dem Tagesspiegel (Freitagsausgabe), dass es keine Kompromisse mit der Arbeitgeberseite geben dürfe. "Wir bestehen auf eine gesetzliche Regelung", sagte IG Metall-Sprecher Georgios Arwanitidis.Der Vorschlag des DIHK-Präsidenten Ludwig Georg Braun sei nach Einschätzung der IG Metall nur ein "Ablenkungsmanöver". Ähnlich äußerte sich der DGB. Man bezweifele die "Ernsthaftigkeit des Vorschlages", sagte ein Sprecher.

    Dagegen fordert der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser im Tagesspiegel, "eine der Hauptursachen des Problems anzupacken", nämlich die mangelnde Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen. Die Diskussion um die Ausbildungsabgabe lenke davon ab. Kannegiesser zufolge brechen allein in Nordrhein-Westfalen 29 Prozent aller Lehrlinge die Ausbildung ab und gut ein Fünftel aller Schulabgänger sei überhaupt nicht ausbildungsfähig. Statt mit einer "Tonnenideologie", allein dabei stehen zu bleiben, jedes Jahr die Ausbildungsplätze zu zählen, "müssen wir die Voraussetzungen für die Berufsausbildung verbessern, die Strukturen und Inhalte der Ausbildung weiterentwickeln", sagte der Gesamtmetallpräsident dem Tagesspiegel.

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