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Der Tagesspiegel: Maschinenbau will keine Abwrackprämie

Berlin (ots)

Die deutschen Maschinenbauer stehen der Idee einer
Abwrackprämie für alte Produktionsanlagen skeptisch gegenüber. "Der 
Staat täte gut daran, sich um die Investitionsschwäche in Deutschland
zu kümmern", sagte Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des 
Maschinenbauverbandes VDMA, dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe). 
"Allerdings sollte in der jetzigen Lage niemand die Unternehmen dazu 
verleiten, Investitionsgüter anzuschaffen, die sie angesichts akuter 
Unterauslastung nicht brauchen", fügte Hesse hinzu. "Ganz abgesehen 
davon, dass sie damit Eigenkapital binden müssten, das sie im 
Aufschwung dringend brauchen werden." Damit reagierte Hesse auf einen
Vorschlag des  Wirtschaftsweisen Peter Bofinger. Bofinger hatte 
angesichts der schwachen Konjunktur eine Abwrackprämie für alte 
Produktionsanlagen ins Spiel gebracht - nach dem Modell der 
Abwrackprämie für Autos. Der Wirtschaftsweise hatte vorgeschlagen, 
Unternehmen mit einer Abwrackprämie zu belohnen, wenn sie alte 
Anlagen durch klimafreundliche ersetzen. Beim Verband kommt das nicht
gut an, "Umweltschutz mit der Brechstange können sich weder 
Unternehmen noch der Staat  leisten", sagte Hesse. Die bessere 
Alternative wäre aus Sicht des Verbandes eine nachhaltige 
Verbesserung der Abschreibungsbedingungen.
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon: 030/29021-14606

Pressekontakt:

Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de

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