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18.08.2007 – 15:58

Der Tagesspiegel

Der Tagesspiegel: Verbraucherschützer fordern mehr Stichproben von importierten Waren

Berlin (ots)

Nach der jüngsten Rückrufaktion von mehr als 18
Millionen Spielzeugen des US-Herstellers Mattel fordern 
Verbraucherschützer mehr Stichproben von importierten Waren schon an 
den deutschen Seehäfen.  "Bislang sind die Kontrollen absolut 
unzureichend", sagte die Referentin für Produktsicherheit beim 
Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Sylvia Maurer, dem 
Tagesspiegel am Sonntag. Der VZBV will eine Mindeststichprobenanzahl 
gesetzlich festschreiben lassen. "Die derzeitigen laxen Bestimmungen 
gehen zu Lasten der ehrlichen Hersteller", sagte Maurer. Nicht nur 
beim Spielzeug gebe es zum Teil haarsträubende Mängel, kritisierte 
die Verbraucherschützerin. Vor allem Elektroartikel genügten oft 
nicht den europäischen Sicherheitsstandards. "Immer wieder tauchen 
Mixer, Toaster und Föhne auf, bei denen die Gefahr eines 
Kurzschlusses besteht", sagte Maurer. Meist seien falsch isolierte 
Kabel die Ursache. Eine besonders große Gefahr lauert demnach in 
kleinen Billig-Läden. Vor allem Kabeltrommeln und Verteilersteckdosen
seinen mitunter "im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich", sagte
Maurer.
Bei inhaltlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Der Tagesspiegel am Sonntag, Ressort Wirtschaft, Tel. 030/26009-260

Pressekontakt:

Der Tagesspiegel
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Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
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