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Allianz pro Schiene

„FDP für Bahnfahrer nicht wählbar“ - Allianz pro Schiene über verkehrspolitische Aussagen der Parteien zur Europawahl

Berlin (ots)

Berlin. Die Allianz pro Schiene ruft Bahnfahrer zur
Nichtwahl der FDP bei der Europawahl auf. „Die FDP betreibt eine
einseitige Verkehrspolitik gegen die Schiene, die unser Land in den
Verkehrskollaps treiben würde“, sagte Norbert Hansen, der Vorsitzende
des Schienenbündnisses. „Wer wie die FDP die Schiene für den ‚am
stärksten bezuschussten Verkehrsträger’ hält, hat kein Fünkchen
volkswirtschaftlichen Sachverstand“, kritisierte Hansen und verwies
darauf, dass der Straßenverkehr in der EU jährlich mit 485 Milliarden
Euro subventioniert werde, indem die Gesellschaft die Kosten für vom
Straßenverkehr verursachte Gesundheits- und Umweltschäden bezahle.
Hansen: „Die FDP ist die Anti-Umweltpartei schlechthin und für
Bahnfahrer nicht wählbar.“
Die Allianz pro Schiene hatte an alle maßgeblichen Parteien Fragen
zu ihrem verkehrspolitischen Programm für die Europawahl gerichtet.
Unter den Antworten falle neben den „für Schienenfreunde
indiskutablen Positionen der FDP“ auch die PDS mit dem „abstrusen
Vorschlag einer europäischen Staatsbahn“ auf. Der Allianz pro
Schiene-Vorsitzende Hansen: „Das ist so unrealistisch, dass man die
PDS verkehrspolitisch nicht ernst nehmen kann.“
Die Allianz pro Schiene forderte die Deutschen auf, an der
Europawahl am 13. Juni teilzunehmen und dabei die Verkehrspolitik der
Parteien zu berücksichtigen. „Das Transitland Deutschland ist der
europäischen Verkehrspolitik in besonderem Maße ausgeliefert“,
betonte der Vorsitzende Hansen. Das betreffe Bahn- und Autofahrer
gleichermaßen, denn „nur ein starker Schienenverkehr kann die Straßen
von Staus und Abgasen entlasten“, so Hansen. Die Belastung durch den
LKW-Transitverkehr steige seit der EU-Osterweiterung bereits spürbar:
So habe seit dem Wegfall der Zollkontrollen der LKW- Verkehr in den
deutsch-tschechischen Grenzregionen nach jüngsten Erhebungen bereits
um 33 Prozent zugenommen und zu wachsenden Protesten der Anwohner
geführt.
Die beiden großen Parteien SPD und CDU bleiben nach Einschätzung
der Allianz pro Schiene in ihren Aussagen zur europäischen
Verkehrspolitik „recht allgemein“. „Es bleibt abzuwarten, wie die
sozialdemokratischen und konservativen EU-Parlamentarier die
verkehrspolitischen Grundsätze ihrer Parteien mit Leben füllen
werden“, bemerkte Norbert Hansen dazu. Die Antwort von Bündnis 90/Die
Grünen sei demgegenüber „erfreulich differenziert und umfangreich“
ausgefallen, „mit Blick für verkehrspolitische Zusammenhänge“.
Die Antworten der Parteien auf die verkehrspolitischen
Wahlprüfsteine der Allianz pro Schiene finden Sie unter www.allianz-
pro-schiene.de (am Ende dieser Pressemitteilung)
ots-Originaltext: Allianz pro Schiene
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=25257

Kontakt:

Frauke Lendowsky
Telefon: 030 - 27 59 45 62
Fax: 030 - 27 59 45 60
Email: frauke.lendowsky@allianz-pro-schiene.de
http://www.allianz-pro-schiene.de

Original-Content von: Allianz pro Schiene, übermittelt durch news aktuell

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