Allianz pro Schiene

Bahn will DB Carsharing auch Millionen Stammkunden im Nahverkehr anbieten
Naumann: "Kundenbedürfnisse stärker in den Mittelpunkt rücken"

    Berlin (ots) - Die Bahntochter DB Rent will künftig auch ÖPNV-Kunden die Bahnhofsan- und abreise per Carsharingauto ermöglichen. "In den nächsten Monaten werden wir unser DB Carsharing-Angebot auf Jahreskarteninhaber im Nahverkehr ausdehnen", kündigte Andreas Knie, zuständiger Bereichsleiter bei DB Rent am Donnerstag auf einer Tagung der Allianz pro Schiene in Berlin an.

    Noch steht das Carsharing-Angebot der Bahn ausschließlich den rund drei Millionen BahnCard- und NetzCard-Inhabern in bislang 18 Städten zur Verfügung. "Mit der Ausweitung des Angebots auf Jahreskarteninhaber von Nahverkehrstickets bekommen weitere rund 2,6 Millionen Kunden die Möglichkeit, vom Bahnhofsvorplatz ihre Fahrt ganz individuell und zu bundesweit einheitlichen Konditionen per Carsharingauto fortzusetzen", sagte Knie.

    Das Allianz pro Schiene-Vorstandsmitglied Karl-Peter Naumann kritisierte, bislang werde der Bahnkunde "häufig bei der Weiterreise völlig alleine gelassen". Da "die wenigsten Leute direkt am Hauptbahnhof wohnen", müsse es für die gesamte Reisekette ein attraktives Angebot geben, forderte Naumann. Aus Kundensicht wichtig seien Informationen und Fahrkarten aus einer Hand sowie eine bessere Abstimmung und Gewährleistung der Anschlussverbindungen.

    Auch könne es nicht sein, dass Bahnreisende beim Verpassen der Anschlüsse durch verspätete Züge rechtlos dastünden, sagte Naumann. Das Allianz pro Schiene-Vorstandsmitglied forderte eine "über die reine Kulanzbasis hinausgehende Festlegung der Kundenrechte für die Nutzer aller öffentlichen Verkehrsmittel".

    Teilweise vorbildlich hat nach Auffassung der Allianz pro Schiene die Nordfriesische Verkehrsbetriebe AG (NVAG) die Reisekette organisiert. "Wer mit der Fähre nach Föhr oder Amrum möchte, kann zum Beispiel sein Gepäck direkt an der Mole einem privaten Kurierdienst übergeben und ganz befreit in den Urlaub gehen", so der NVAG-Vorstandsvorsitzende Ulrich Schütz.


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