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Gemeinsam für mehr Toleranz: ProSieben und die Deutsche UNESCO-Kommission kooperieren zum "Tolerance Day" (mit Bild)

"Tolerance Day" - Foto: © ProSieben/Stefan Pielow. Dieses Bild darf bis 11. April 2011 honorarfrei fuer redaktionelle Zwecke und nur im Rahmen der Programmankuendigung verwendet werden. Spaetere Veroeffentlichungen sind nur nach Ruecksprache und ausdruecklicher Genehmigung der ProSiebenSat1 TV Deutschland... mehr

Unterföhring (ots) - 21. März 2011. ProSieben macht den 8. April 2011 zum "Tolerance Day" - mit einem starken Kooperationspartner an der Seite: Die Deutsche UNESCO-Kommission e.V. unterstützt den Aktionstag.

Am "Tolerance-Day" nähert sich ProSieben dem Begriff "Toleranz" von mehreren Seiten: Dennis Gansels Film "Die Welle" zeigt, wie schnell Gruppendynamik und Begeisterung in Unterdrückung umschlagen können. Die Doku "Der große Toleranz-Test" und Beiträge in "Galileo" und "taff" beleuchten, wo es in Deutschland an Toleranz fehlt und wo sie einem - unerwartet - begegnet.

"Die enorme Vielfalt unserer Welt ist ein großer Reichtum. In einer modernen, weltoffenen Gesellschaft müssen wir auch denen mit Respekt und Aufgeschlossenheit begegnen, die anders sind als wir selbst. Daher unterstützen wir den ,Tolerance Day' auf ProSieben", sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.

"Mit der Deutschen UNESCO-Kommission haben wir einen Partner, der sich seit Jahren für ein zeitgemäßes Verständnis von Toleranz einsetzt", so Christoph Körfer, stellvertr. Geschäftsführer von ProSieben. "Durch den ,Tolerance Day' wollen wir gemeinsam insbesondere jungen Menschen zeigen, dass Unterschiede in Talent, Tradition und Herkunft bereichern. Der Claim ,Enjoy Difference, Start Tolerance' drückt genau das aus."

Der "Tolerance Day" findet am Freitag, den 8. April auf ProSieben statt. Mehr Informationen und den Pressefolder finden Sie auf presse.prosieben.de.

"Toleranz stärkt unsere Gesellschaft" - Interview mit Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission

Herr Bernecker, die UNESCO hat eine Erklärung von Prinzipien der Toleranz herausgegeben und feiert jährlich den Internationalen Tag der Toleranz. Warum ist das Thema Toleranz so wichtig? Bernecker: "Unsere Welt wird immer vernetzter und dadurch vielfältiger. Vielfalt ist eine Realität. Damit sich unterschiedliche Menschen in einer Gemeinschaft entfalten können, brauchen wir Toleranz, denn sie stärkt unsere Gesellschaft."

Was genau bedeutet Toleranz für Sie? Bernecker: "Toleranz bedeutet, seine Mitmenschen auch da anzuerkennen, wo sie anders sind als man selbst. Zum Beispiel in der sexuellen Identität oder der kulturellen Prägung. Das fällt nicht immer leicht, weil wir dann oft unsicher werden. Toleranz ist kein herablassendes Dulden, sie drückt Respekt und Aufgeschlossenheit aus. Toleranz heißt aber auf keinen Fall, dass man menschenunwürdige Praktiken oder Gesinnungen hinnehmen muss."

Wo sehen Sie Grenzen des Tolerierbaren? Bernecker: "Wo Menschenrechte verletzt werden, ist Toleranz fehl am Platz. Wer etwa Genitalverstümmelung als kulturelles Brauchtum rechtfertigt, der ist nicht tolerant, sondern verantwortungslos. Wer die Grundlagen unseres demokratischen Rechtsstaats angreift, kann sich ebenfalls nicht auf Toleranz berufen, denn er stellt ja genau die Werte in Frage, die Toleranz erst ermöglichen."

In welchen Bereichen fehlt es Ihrer Meinung nach in unserem Land an Toleranz? Bernecker: "Wir alle haben bestimmte Bilder und Vorstellungen im Kopf, um uns in der Welt besser zurecht zu finden. Wir sollten öfter den Mut haben, diese festgelegten Bilder in Frage zu stellen. Ein Problem entsteht dann, wenn in bestimmten Lebensbereichen Intoleranz ein normaler, ein akzeptierter Zustand wird. Besonders gravierend finde ich Intoleranz gegenüber Kindern und Jugendlichen, weil es ihnen dadurch schwer gemacht wird, eine positive Persönlichkeit zu entwickeln."

Sie unterstützen den "Tolerance Day" auf ProSieben. Warum ist Ihnen der Aktionstag wichtig? Bernecker: "Film und Fernsehen sind ein ganz zentrales Medium, sie vermitteln ihren Zuschauern Bilder und Vorstellungen. Durch die Art der Darstellung wird einem meist auch eine bestimmte Haltung zu einer Sache nahegelegt. Deshalb haben Fernsehsender eine große Verantwortung. Verzerrte Wahrnehmungen und Vorurteile sollten durch das Fernsehen nicht noch verstärkt werden. Gute Sendungen und Filme lösen in uns mehr Fragen aus, als sie Antworten geben. Ich glaube, dass besonders junge Menschen sehr aufgeschlossen sind für diese Botschaft. Und der ,Tolerance Day' zeigt, dass es zu diesem Thema interessante Filme und Sendungen gibt."

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