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16.09.2011 – 08:45

Gruner+Jahr, P.M. Magazin

Auto-Umfrage: Zwei Drittel für gesetzliche Regulierung des Autofahren zugunsten der Umwelt
61 Prozent würden für umweltfreundliche Autos mehr ausgeben
Alternative Antriebsarten noch unpopulär

München (ots)

Zum 125. Jubiläum des Automobils wollte P.M. Magazin wissen, wie es um das vermeintlich "Liebste der Deutschen" steht. Welche Antriebsarten kämen beim nächsten Autokauf in Frage? Ist man bereit für ein umweltfreundliches Auto mehr Geld auszugeben? Sollte der CO2-Ausstoß beim Autofahren zugunsten der Umwelt gesetzlich noch stärker eingeschränkt werden? Dazu wurde eine repräsentative Umfrage unter 1.002 Personen ab 18 Jahre für die aktuelle Ausgabe P.M. Magazin (10/2011, ab heute im Handel) durchgeführt.

Eine klare Zwei-Drittel-Mehrheit hat sich "voll und ganz" oder "überwiegend" für eine gesetzlich noch stärkere Einschränkung des CO2-Ausstoßes beim Autofahren zugunsten der Umwelt ausge-sprochen, sowohl bei allen Befragten (68 Prozent) als auch bei den Pkw-Fahrern (66 Prozent). Frauen sind umweltbewusster als Männer: 72 Prozent der Autofahrerinnen sind für eine stärkere Regulierung im Vergleich zu 61 Prozent der Autofahrer. Mehrheitlich sind die Deutschen bereit, für ein umweltfreundliches Auto mehr Geld auszugeben: 61 Prozent aller Befragten, 64 Prozent der Pkw-Fahrer und besonders diejenigen, die drei Pkw oder mehr im Haushalt besitzen (72 Prozent).

Auch wenn für den überwiegenden Teil der Pkw-Fahrer Autofahren persönliche Freiheit bedeutet (68 Prozent), so würden sich dennoch 59 Prozent deutlich einschränken, wenn der Benzinpreis dauerhaft über 2,50 Euro pro Liter liegen würde. Besonders die jungen Autofahrer stellen sich hier als sehr preissensibel heraus: 70 Prozent der 18- bis 29-Jährigen würden sich beim Autofahren bremsen. Außerdem hat jeder zweite Pkw-Fahrer (51 Prozent) schon einmal überlegt, ein Auto nur dann zu besitzen, wenn er es auch tatsächlich braucht (z.B. Carsharing, Car to go, Mieten).

Zwei Fünftel (44 Prozent) der Autofahrer können sich gut vorstellen, auf ein Elektroauto umzusteigen, allerdings würden sich, konkret gefragt, lediglich fünf Prozent in naher Zukunft ein Elektroauto zulegen. Knapp die Hälfte (46 Prozent) der Pkw-Fahrer würde sich für Benzin entscheiden, 23 Prozent für Diesel und mit großem Abstand neun Prozent für Hybrid-Benzin als Antriebsart des nächsten Autos. Auf den weiteren Plätzen rangieren das Elektro-Auto und der Hybrid-Diesel mit jeweils fünf Prozent. "Darüber weiß ich zu wenig Bescheid" und "da bin ich noch unentschlossen" sagen jeweils vier Prozent. Keiner der Pkw-Fahrer spricht sich für PlugIn-Hybrid als Antriebsart aus. Unterschiede lassen sich hier bei Geschlecht und Alter feststellen: Vor allem die Frauen (zehn Prozent) geben an, dass sie bei diesem Thema zu wenig Bescheid wissen. Nur 16 Prozent der älteren Befragten (50 Jahre und älter) können sich beim nächsten Kauf einen Diesel vorstellen im Vergleich zu 30 bzw. 28 Prozent bei den beiden jüngeren Altersgruppen.

78 Prozent aller Befragten und 81 Prozent der Autofahrer halten das Automobil für eine der wichtigsten Erfindungen der letzten 125 Jahre.

Die Studienergebnisse sind bei Quellen-Nennung von P.M. Magazin zur redaktionellen Berichterstattung frei verwendbar.

Zur Umfrage:

Repräsentative Befragung von 1.002 deutschsprachigen Personen ab 18 Jahren in Deutschland. Befragungszeitraum: 22. Juni bis 7. Juli 2011, Institut: mindline media

Pressekontakt:

Andrea Wagner
Kommunikation/PR
G+J Frauen/Familie/People
Gruner + Jahr AG & Co KG
Tel.: 040/3703-2980
E-Mail: wagner.andrea@guj.de

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