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Bauindustrie zur Koalitionsvereinbarung: - Ein Schritt voran auf dem Weg zu einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur!

Berlin (ots)

- Ein Schritt voran auf dem Weg zu einer
leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur!
- Ein wichtiges Signal für den PPP-Markt in Deutschland!
- Aber: Nachbesserungsbedarf in den Bereichen "Unternehmenssteuern" 
und "Soziale Sicherungssysteme"!
"Mehr Verkehrsinvestitionen, mehr Spielraum für PPP und kürzere 
Planungszeiten für Infrastrukturvorhaben, aber Nachbesserungsbedarf 
in den Bereichen "Unternehmensbesteuerung" und "Soziale 
Sicherungssysteme" - die Bauindustrie sieht in der 
Koalitionsvereinbarung Licht und Schatten." Mit diesen Worten 
kommentierte heute in Berlin der Vizepräsident des Hauptverbandes der
Deutschen Bauindustrie, Dipl.-Ing. Helmut Echterhoff, den 
Koalitionsvertrag, den CDU/CSU und SPD unter der Überschrift 
"Gemeinsam für Deutschland - Mit Mut und Menschlichkeit" vorgelegt 
haben.
Positive Akzente sieht die deutsche Bauindustrie vor allem im 
Bereich der Verkehrsinfrastrukturpolitik. Die Ankündigung der 
Koalition, die Verkehrsinvestitionen für den Zeitraum 2006 bis 2009 
um insgesamt 4,3 Mrd. Euro zu erhöhen und zu verstetigen, werde von 
der deutschen Bauindustrie uneingeschränkt begrüßt, erklärte 
Echterhoff. Wichtig sei für die Bauindustrie vor allem auch, dass die
große Koalition mit einem Planungsbeschleunigungsgesetz endlich auch 
die "Planungsblockade" wichtiger Infrastrukturprojekte angehen werde.
Darüber hinaus sei zu begrüßen, dass die teilungsbedingte 
Infrastrukturlücke in den neuen Ländern geschlossen werden solle. 
Echterhoff: "Jetzt müssen den hoffnungsvollen Ankündigungen Taten 
folgen".
Volle Unterstützung sicherte Echterhoff der neuen Bundesregierung 
aber auch bei der Förderung von öffentlich-privaten Partnerschaften 
zu. Mit der Novellierung des in der 15. Legislaturperiode 
beschlossenen "Gesetzes zur Beschleunigung der Umsetzung von 
öffentlich-privaten Partnerschaften" könnten die noch verbliebenen 
PPP-Hemmnisse im Investmentrecht, im Zuwendungsrecht und im 
Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz beseitigt werden. Echterhoff:
"Wir freuen uns insbesondere darüber, dass die neue Bundesregierung 
dem Mittelstand den Zugang zu PPP-Projekten erleichtern will."
Demgegenüber sieht Echterhoff im Bereich der Unternehmenssteuern 
und der sozialen Sicherungssysteme Nachbesserungsbedarf. Gerade für 
eine so arbeitsintensive Branche wie die Bauwirtschaft sei es 
bedauerlich, dass sich die Koalitionäre noch nicht auf eine Reform 
der sozialen Sicherungssysteme haben einigen können. Erste positive 
Akzente wie die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und
die geplante Modernisierung der Unfallversicherung ließen aber 
hoffen.
Ebenso wenig könne die Verschiebung der Unternehmenssteuerreform 
auf das Jahr 2008 die Bauindustrie zufrieden stellen, erklärte 
Echterhoff. Immerhin habe die neue Bundesregierung aber bereits zum 
1. Januar 2007 eine Reform der Erbschaftsbesteuerung angekündigt, 
nach der für jedes Jahr der Unternehmensfortführung künftig die 
Erbschaftsteuer reduziert werden solle. Echterhoff: "Wir sehen darin 
einen wichtigen Beitrag zu einem reibungslosen Generationswechsel und
damit zur Erhaltung von Unternehmen und Arbeitsplätzen gerade im 
arbeitsintensiven bauwirtschaftlichen Mittelstand".
Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de
Ansprechpartner: Dr. Heiko Stiepelmann 
Funktion: Stellv. Hauptgeschäftsführer und 
Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft, 
Information und Kommunikation 
Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189 
E-Mail:  Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de

Original-Content von: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., übermittelt durch news aktuell

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