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Plan stärkt Kinder im Kampf gegen HIV und Aids / Präventionsarbeit beginnt bei Kindern und Jugendlichen

    Hamburg (ots) - HIV und Aids bedroht Kinder - ihr Leben und ihre Zukunft. Plan fordert zum Welt-Aids-Tag, Mädchen und Jungen deutlich stärker bei Maßnahmen gegen die Krankheit einzubeziehen. Nur so können Fortschritte im Kampf gegen HIV und Aids erzielt werden. Die Organisation hilft Kindern weltweit, Akteure im Kampf gegen die Immunschwäche zu werden. Denn nur aus Kindern, die früh lernen, sich zu informieren und Lösungen zu finden, werden verantwortungsvolle Erwachsene, die sich schützen und respektvoll mit anderen umgehen.

    "Hört auf, uns zu sagen, was unsere Probleme sind. Nehmt uns ernst. Ich weiß alles über HIV, Familienplanung und sexuelle Gesundheit", sagt beispielsweise die 16-jährige Sophie aus dem westafrikanischen Benin. "Gerade wir Schülerinnen sind oft sexuellen Übergriffen von männlichen Mitschülern, Lehrern und den 'Sugar-Daddies' ausgesetzt. Weil die Schulwege zu weit sind und es keine nach Geschlechtern getrennten Latrinen gibt."

    Präventionsarbeit funktioniert nur, wenn Kindern und Jugendlichen partizipieren. Die Mädchen und Jungen müssen aktiv Teilhabe an Information, Beratung und Entscheidung haben. Plan stärkt Mädchen und Jungen in allen seinen Partnerländern. Beispielsweise über Medienprojekte. Kinder machen Zeitungen, erstellen Radio- und Fernsehprogramme. Sie erarbeiten Theaterstücke und beteiligen sich auch über Kinderclubs und Kinderparlamente aktiv an der Suche nach Lösungen. Teilhabe macht sie stark - und gibt vor allem Mädchen das Selbstbewusstsein, ihre Rechte einzufordern. Maßnahmen wie diese helfen, sexuelle Übergriffe zu vermeiden und diese publik zu machen.

    Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld von Plan ist der Schutz von Kindern, vor allem Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt wurden. Und zwar Opfer im häuslichen Umfeld, durch Kinderhandel oder aber in Krisen- und Bürgerkriegsgebieten. Plan gibt diesen Kindern psychologische Betreuung und bereitet Wege für neue Perspektiven. Dies kann verhindern, dass insbesondere Mädchen in die Prostitution getrieben werden und sich mit HIV infizieren.

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