Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Deutscher Soldatenfriedhof im Kaukasus
30. August 2005: Volksbund bettet die ersten Gefallenen in Apscheronsk ein
Generalinspekteur der Bundeswehr hält Gedenkansprache

    Kassel (ots) - Endlich grünes Licht für einen deutschen Soldatenfriedhof im Kaukasus: Anfang Juli haben die regionalen russischen Behörden dem Volksbund die Genehmigung erteilt, in Apscheronsk bei Krasnodar die ersten deutschen Soldaten einzubetten, die während des Zweiten Weltkrieges im Kaukasus gefallen sind.

    Bereits Mitte Juli hat der Volksbund mit dem Bau der Anlage begonnen, die nach Fertigstellung 30 000 deutschen Kriegstoten eine letzte und würdige Ruhestätte geben wird.

    Zur Einbettung der ersten tausend Toten am 30. August wird auf Bitte des Volksbund-Präsidenten Reinhard Führer der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, nach Apscheronsk reisen und auch eine Ansprache halten. Zu dieser Veranstaltung erwartet der Volksbund auch zahlreiche ehemalige Gebirgsjäger aus Baden-Württemberg und Bayern, die an den Kämpfen im Kaukasus teilgenommen haben. Sie wollen die nunmehr bestehende Möglichkeit nutzen, ihrer gefallenen Kameraden vor Ort zu gedenken.

    In den vergangenen 15 Jahren hat der Volksbund über 20 Soldatenfriedhöfe des Zweiten Weltkrieges in Russland errichtet. Seit 2001 sind Volksbundmitarbeiter auch im Kaukasus tätig und haben bisher Hunderte von Grablagen aufgespürt. Insgesamt fanden zwischen Sommer 1942 und Herbst 1943 etwa 130 000 Wehrmachtsangehörige im Kampf um das südrussische Hochgebirge den Tod. Im Einzugsbereich des Friedhofes Apscheronsk rechnet der Volksbund mit 45 000 Gefallenen, deren Gebeine jedoch nicht mehr alle aufzufinden sein werden.

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