Mit 26 Jahren verantwortlich für 100-Millionen-Euro-Projekte – und trotzdem am Limit: Wie André in zwei Wochen zurück zu voller Leistungsfähigkeit fand
Baar (ots)
André ist 26 Jahre alt. Als Bauleiter überwacht er Industriebauprojekte im Wert von über 100 Millionen Euro. Er ist das, was viele einen High-Performer nennen – jemand, der Verantwortung nicht scheut, der liefert, der funktioniert. Bis er es plötzlich nicht mehr konnte.
Als seine Ärztin ihm eine Krankschreibung ausstellte, war Andrés erste Reaktion bezeichnend für seinen Charakter: "Hätte ich zwei Wochen Urlaub haben wollen, hätte ich sie mir genommen." Er wollte keine Auszeit. Er wollte eine Lösung.
Am Ende der Kräfte – ohne es wahrhaben zu wollen
Lustlosigkeit. Emotionale Taubheit. Konzentrationsprobleme. Termine vergessen. Absprachen vergessen. Und irgendwann auch düstere Gedanken. André hatte die Reissleine gezogen – gerade noch rechtzeitig.
Die Diagnose: Verdacht auf Überlastungsdepression. Die Aussichten: zwei Wochen Pause, danach eine Warteliste von bis zu sechs Monaten für einen Therapieplatz. Für André war das keine Option: "Ich kann ja nicht erwarten, dass in zwei Wochen des Nichtstuns alles besser wird und ich danach wieder in den Beruf gehe und alles gut ist."
Was ihn antrieb, war nicht die Hoffnung auf Erholung – es war die innere Überzeugung, dass er etwas tun musste. Aktiv. Jetzt.
Warum er sich für Mind Switch entschied – und nicht für klassische Ansätze
André ist Ingenieur. Zahlen, Daten, Fakten – das ist seine Welt. Als er auf Mind Switch stiess, war es genau dieser rationale Ansatz, der ihn überzeugte: "Ihr habt wirklich ganz klar erklärt, warum man sich so fühlt, wie man sich fühlt und wie ihr dagegen vorgeht."
Das Entscheidende für ihn war nicht, den Stress kurzfristig abzubauen, sondern zu verstehen, warum er überhaupt entsteht und das dann eben ändern zu können. Die patentierte Mind Switch Methode setzt genau dort an: nicht beim Symptom, sondern bei den unbewussten Mustern im Gehirn, die bestimmte Situationen automatisch als Bedrohung einstufen – und damit die Stressreaktion auslösen, bevor man bewusst eingreifen kann.
"Ich wollte weder meinen Job aufgeben noch meinen Lebensstil grundlegend verändern. Ich wollte auch unter hohem Druck stabil bleiben – und nicht mehr in Gedankenspiralen oder Überforderung geraten."
Anderthalb Wochen. Zurück auf 100 – und darüber hinaus
Was danach passierte, hat selbst André überrascht. Bereits nach anderthalb Wochen kehrte er vollständig in seinen Arbeitsalltag zurück. Nicht langsam. Nicht mit Einschränkungen. Von null auf hundert.
"Keiner bei uns hat das nach zwei Wochen geschafft – wer mit Burnout aus dem Büro raus ist und wieder reinkommt, braucht normalerweise anderthalb Jahre. Ich war nach zwei Wochen zurück und habe dann auch noch diese Leistung gebracht."
Und es blieb nicht bei der Rückkehr ins Büro. Drei Wochen später, vier Wochen später – André übernahm immer mehr Aufgaben. Seine Leistungsfähigkeit stieg nicht nur auf das Niveau vor der Krankschreibung. Sie übertraf es.
Der Moment, der alles bestätigte: Ein Riesenfehler – und trotzdem war er der absolute Ruhepol
Wenige Wochen nach seiner Rückkehr ereignete sich in einem seiner 100-Millionen-Euro-Projekte ein schwerwiegender Fehler. Der Bauherr, die ausführende Firma, andere Fachplaner – alle kamen gleichzeitig mit Problemen. Seine Kollegen gerieten in Panik.
André blieb ruhig.
"Ich konnte wirklich komplett cool bleiben und einfach sagen: Entspannt euch, wir kriegen das hin. Jetzt schauen wir erstmal nach einer Lösung."
Ein Kollege, der ihn schon länger gekannt hatte und nun zum ersten Mal wieder mit ihm zusammenarbeitete, sagte anschliessend: "Du warst der absolute Ruhepol dieser Besprechung."
Früher, sagt André, wäre er in Panik verfallen. Hätte sich tausendmal entschuldigt. Wäre am selben Tag noch gestresst zu einem Ergebnis gehetzt. Hätte sich innerlich "komplett fertig gemacht". Heute war das nicht mehr möglich – weil die Muster, die diese Reaktion auslösten, nicht mehr da waren.
Was sich noch verändert hat: Leichtigkeit, Abschalten im Feierabend, Selbstreflexion
Die Veränderungen gingen weit über die Arbeit hinaus. Das Gedankenkarussell am Abend – weg. Die Grübeleien am Sonntagmittag, wenn die neue Arbeitswoche noch gar nicht begonnen hatte – weg. Das schlechte Gewissen, wenn er einen Termin absagte – weg.
"Ich kann jetzt Termine absagen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Einfach weil ich merke: Das ist jetzt gerade nicht das Richtige für mich."
Und noch etwas, das er nicht erwartet hatte: "Mind Switch hat mir auch viel geholfen bei Zielen, wo ich gar nicht wusste, dass ich sie hatte." Ziele, die er erst entwickelte, als er merkte, wozu das Programm in der Lage war.
Fazit: Nicht trotz des Drucks – sondern mitten in ihm
Der Fall von André zeigt, was möglich ist, wenn man nicht beim Symptom ansetzt, sondern bei der Ursache. Ein 26-jähriger High-Performer, der Bauprojekte im dreistelligen Millionenbereich verantwortet, kehrt nach anderthalb Wochen zurück in einen der anspruchsvollsten Jobs. Leistungsfähiger als zuvor. Gelassener als je zuvor. Und mit einer Erkenntnis, die er so nicht erwartet hatte:
"Man sollte die Wachstumschancen nicht verkennen, die dieses Programm bietet. Man kann wirklich alle Aspekte des Lebens angehen – sogar Denkmuster, die so lange als unmöglich galten –, auflösen und damit die eigenen Grenzen verschieben."
Über Michaela Schenker und Mind Switch:
Michaela Schenker ist Gründerin von Mind Switch und Entwicklerin der patentierten Mind Switch® Methode. Seit über 27 Jahren arbeitet sie als Executive Coach mit Führungskräften und Projektleitern und hat mehr als 1.000 Personen geholfen, chronischen Stress nachhaltig zu lösen. Ihre Methode stärkt Resilienz und setzt an den unbewussten Stressmustern im Gehirn an. Eine fMRT-Studie der Universität Salzburg zeigt: Die Stressreaktion kann um bis zu 79 Prozent reduziert werden. Weitere Informationen unter: www.mindswitch.ch
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Ruben Schäfer
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