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Häusliche Betreuung: 5 Tipps, woran Familien seriöse Anbieter erkennen

Häusliche Betreuung: 5 Tipps, woran Familien seriöse Anbieter erkennen
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Pressemitteilung

Häusliche Betreuung:

5 Tipps, woran Familien seriöse Anbieter erkennen

  • Ende 2023 waren knapp 5,7 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig – 86 Prozent davon zu Hause versorgt. [1]
  • Rund 600.000 ausländische Betreuungskräfte arbeiten in deutschen Privathaushalten, die meisten davon aus Osteuropa. [2]
  • Aterima Care setzt auf Beratung vor Ort, regionales Case Management und kontinuierliche Begleitung – weil eine tragfähige Betreuung mehr braucht als einen Vertrag.

Düsseldorf, September 2026. Knapp 5,7 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, 86 Prozent von ihnen werden zu Hause versorgt. [1] Für viele Familien führt der Weg früher oder später zu einer Betreuungskraft aus Polen oder einem anderen osteuropäischen Land. Doch welche Fragen sollten Angehörige stellen, bevor sie sich entscheiden? Aterima Care, Anbieter für häusliche Alltagsbegleitung und Pflegeberatung mit über 50 regionalen Partnern in Deutschland, gibt fünf Tipps aus der Praxis.

1. Gute Beratung beginnt dort, wo die Betreuung stattfindet

Eine gute Betreuung beginnt mit einem persönlichen Gespräch vor Ort und nicht per Telefon oder per Formular. Erst im Haushalt selbst wird sichtbar, wie der Alltag der pflegebedürftigen Person wirklich aussieht: Welche Unterstützung wird gebraucht? Was können Angehörige übernehmen? Welche medizinischen oder pflegerischen Leistungen bestehen bereits? Und was wünscht sich die pflegebedürftige Person selbst? Familien sollten darauf bestehen, dass ein Anbieter sich diese Zeit nimmt und alle Beteiligten einbezieht, die später zur langfristigen Lösung beitragen werden.

2. Case Management statt Einzellösung

Der Begriff „24-Stunden-Betreuung" ist weit verbreitet, aber oft irreführend. Eine einzelne Betreuungskraft kann nicht alles abdecken, was eine pflegebedürftige Person braucht. Was wirklich realistisch ist und funktioniert, ist ein Gesamtkonzept aus mehreren Ankerpunkten, etwa ambulanter Pflegedienst, Tagespflege, Hausarzt, Therapeuten, Nachbarschaftshilfe und Familie. „Die Alltagsbegleiterin ist ein wichtiger Teil dieses Systems, aber nicht das gesamte System", sagt Peter Blassnigg, Geschäftsführer von Aterima Care. Familien sollten fragen, ob ein Anbieter dieses Zusammenspiel aktiv koordiniert oder ob er lediglich eine Kraft vermittelt.

3. Verantwortung, die nicht mit dem Vertragsabschluss endet

Ein seriöser Anbieter bleibt nach der Vermittlung Ansprechpartner für die Auswahl der richtigen Kraft, für die Einbindung regionaler Partner und für Ersatzlösungen, wenn etwas nicht funktioniert. Familien sollten konkret fragen: Wer ist nach Vertragsabschluss erreichbar? Wer koordiniert, wenn die Betreuungskraft ausfällt? Und wer kennt die eingesetzten Kräfte gut genug, um Profile passend zu den Anforderungen auszuwählen? „Wir sprechen nicht nur, wir machen dann auch die Umsetzung", sagt Blassnigg.

4. Fachliche Rückendeckung bei komplexen Krankheitsbildern

Bei Demenz, Parkinson oder anderen anspruchsvollen Situationen reicht es nicht, einfach irgendeine Betreuungskraft zu schicken. Eine Alltagsbegleiterin ersetzt keine Pflegefachperson, aber sie kann mit der richtigen Vorbereitung und fachlicher Begleitung im Hintergrund deutlich mehr leisten. Familien sollten fragen: Gibt es strukturierte Schulungen? Wird die Kraft auf die konkrete Situation vorbereitet? Und ist eine fachliche Rücksprache möglich, wenn sich etwas verändert? Aterima Care beschäftigt ein eigenes Pflegefachteam, das Betreuungskräfte bei komplexen Fällen begleitet und alle 14 Tage überprüft, ob die Empfehlungen noch passen.

5. Flexibilität, wenn sich die Situation verändert

In einer längerfristigen Betreuung ändert sich fast immer etwas, beispielsweise der Gesundheitszustand, die familiäre Situation oder der Pflegebedarf. Ein guter Anbieter überprüft die Betreuung regelmäßig gemeinsam mit der Familie und passt das Konzept entsprechend an. Das gilt besonders für unvorhergesehene Ereignisse: Fällt eine Betreuungskraft kurzfristig aus, muss schnell eine Übergangslösung her. Familien sollten im Vorfeld wissen, wie ein Anbieter in solchen Situationen reagiert, nicht erst dann, wenn der Ernstfall eingetreten ist.

Ein Hinweis zum Schluss

Offizielle Checklisten und formale Kriterien durch Verbraucherzentralen geben Orientierung, ersetzen aber kein persönliches Gespräch und keine Beratung vor Ort. „Wer ausschließlich nach vorliegenden Dokumenten und Preisen entscheidet, kann trotzdem in einer Betreuungssituation landen, die im Alltag nicht funktioniert“, betont Blassnigg. Entscheidend ist letztlich, ob ein Anbieter die Versorgungsrealität des Pflegebedürftigen prüft und kennt, Verantwortung übernimmt und für Angehörige langfristig erreichbar bleibt – nicht nur bis zum Vertragsabschluss.

Quellen

[1] Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressemitteilung vom 18. Dezember 2024, „5,7 Millionen Pflegebedürftige zum Jahresende 2023".

[2] Stiftung Warentest: „Betreuungskräfte aus Osteuropa: Wie Pflege zu Hause funktioniert", 12. Juli 2022.

Aterima Care

Aterima Care ist ein europaweit tätiger Anbieter für häusliche Alltagsbegleitung und Pflegeberatung. Das Unternehmen ermöglicht pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause – durch individuelle Betreuungskonzepte, transparente Beratung und ein großes regionales Netzwerk aus medizinischem und pflegerischem Fachpersonal. Im Mittelpunkt von Aterima Care stehen qualifizierte AlltagsbegleiterInnen sowie ein spezialisiertes Pflegefachteam. Das Franchisesystem existiert seit 2021 als Teil der Unternehmensgruppe Grupa Aterima und besteht aus einem wachsenden Standortnetz von über 50 regionalen Partnern. Mehr Informationen unter https://aterima-care.de/

Pressekontakt

The Medical Network GmbH

E-Mail: aterimacare@themedicalnetwork.de

Tel. (Peter Blassnigg): +49 151 463 315 02

Verantwortlich:
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