IT Security: MACONIA berät, wie Firmen ihre digitalen Ökosysteme wirkungsvoll schützen können
IT Security: Wie Firmen ihre digitalen Ökosysteme wirkungsvoll schützen können
Cybersicherheit in der Lieferkette als Wettbewerbsvorteil für Unternehmen
Unternehmen versuchen auf viele Weisen, ihr Kerngeschäft vor Cyberattacken zu schützen. Doch längst sind ihre Lieferketten zum bevorzugten Angriffsziel geworden. Die Gefahr droht nicht mehr nur in der Firmenzentrale, sondern an der Peripherie durch sogenannte Supply-Chain-Attacken. Das Berliner Sicherheitsunternehmen MACONIA sieht eine verantwortlich und schnell handelnde Unternehmensführung als wichtigsten Faktor für die Sicherheit im gesamten digitalen Ökosystem. Und rät zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Einführung von Zero-Trust- und Resilienzmaßnahmen, damit sich Firmen und Organisationen wirkungsvoll schützen können.
Die zunehmende Vernetzung digitaler Systeme hat die Angriffsflächen in Wirtschaft und Verwaltung erheblich erweitert. Unternehmen integrieren viele externe Komponenten wie Cloudservices und ausgelagerte Entwicklungsprozesse in ihre IT-Landschaften. Diese Abhängigkeiten schaffen neue Einfallstore für Cyberattacken. Angreifer nutzen gezielt den Vorteil, dass Zulieferer häufig geringere Sicherheitsmaßnahmen implementieren als ihre Auftraggeber.
„Dynamische Bedrohungslagen erfordern kontinuierliche Risikobewertungen, auch von Lieferketten. Aktuelle Risikomodelle können sicherheitsrelevante Prozesse von Zulieferern in Echtzeit analysieren. Damit verschieben sich aber auch die Verantwortlichkeiten innerhalb von Unternehmen: Weg von Technik und IT, hin zu verantwortlicher Unternehmensleitung. Good Governance bedeutet auch höhere Sicherheit“, erklärt MACONIA-Geschäftsführer Holger Könnecke.
Diese Erkenntnis hat bereits Einzug in internationale Verfahrensstandards gefunden. So beschreibt ISO 28000 Lieferkettensicherheit als Bestandteil eines Managementsystems, das Planung, Umsetzung, Bewertung und kontinuierliche Verbesserung umfasst. Sicherheitsmaßnahmen werden damit zu integralen Bestandteilen strategischer Unternehmenssteuerung. Auch VdS 10100 und DIN SPEC 14027 fordern eine klare Rollen- und Verantwortlichkeitsverteilung und betonen, dass Resilienz nur durch organisationsweite Governance-Strukturen erreicht werden kann.
Steigende Komplexität und digitale Abhängigkeiten von Dienstleistern
Der zunehmende Komplexitätsgrad digitaler Lieferketten stellt Organisationen vor eine grundlegende Herausforderung: Moderne Unternehmen interagieren mit Hunderten von Dienstleistern, nutzen Tausende Softwarekomponenten und betreiben hybride Cloud-Umgebungen mit dynamischen Integrationen, womit die Anzahl digitaler Abhängigkeiten wächst. In einer solchen Umgebung verlieren klassische Risikoanalysen, die auf periodischen Bewertungen und statischen Checklisten basieren, ihre Wirksamkeit. Bedrohungen entwickeln sich in Echtzeit, während Governance-Prozesse häufig in jährlichen Zyklen organisiert sind.
Die NIS-2-Richtlinie der Europäischen Union fordert ausdrücklich eine kontinuierliche Bewertung von Risiken sowie die Implementierung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen entlang der gesamten Lieferkette. Das KRITIS-Dachgesetz betont die Notwendigkeit laufender Resilienzbewertungen, insbesondere bei kritischen Abhängigkeiten. Die ISO 28000 beschreibt kontinuierliche Überwachung und Verbesserung als Kernprinzip eines Supply-Chain-Security-Managementsystems. Doch nach wie vor ignorieren viele Unternehmen diese gesetzlichen Vorgaben.
KI-gestützte Risikoanalyse: Wann wird ein Lieferant zur Gefahr?
Viele Organisationen betreiben hochkomplexe digitale Lieferketten, bewerten Risiken jedoch weiterhin mit statischen Excel-Tabellen. In einer dynamischen Bedrohungslandschaft ist das nicht nur ineffizient, sondern gefährlich. Vor diesem Hintergrund gewinnen KI-gestützte Risikoanalyseplattformen an Bedeutung. Diese Systeme kombinieren Daten aus unterschiedlichen Quellen und ermöglichen eine dynamische Bewertung von Lieferkettenrisiken. Dazu gehören Schwachstellenmeldungen, Threat-Intelligence-Daten, Zertifizierungsinformationen, öffentlich zugängliche Sicherheitsindikatoren sowie technische Telemetriedaten aus Netzwerken. Durch die Auswertung dieser Informationen entsteht ein kontinuierlich aktualisiertes Risikobild, das weit über klassische Audits hinausgeht. Organisationen können so frühzeitig erkennen, wenn ein Lieferant potenziell zum Sicherheitsrisiko wird, noch bevor ein konkreter Vorfall eintritt. KI-gestützte Risikoanalysen entwickeln sich damit zu einem zentralen Instrument moderner Lieferkettensicherheit.
Zero-Trust für Lieferketten: Zugriff grundsätzlich hinterfragen
Aktuelle Einfallstore für Angriffe über Lieferketten stellen klassische Sicherheitsarchitekturen zusehends infrage. Zero-Trust-Architekturen hingegen bauen darauf, Vertrauen nicht grundsätzlich vorauszusetzen, sondern jeden Zugriff kontinuierlich zu überprüfen. Dabei wird nicht nur die Identität eines Nutzers oder Systems berücksichtigt, sondern auch Kontextinformationen wie Standort, Geräteintegrität, Verhalten und Risikobewertung. Zugriffe werden nur gewährt, wenn alle Sicherheitskriterien erfüllt sind.
Resilienz statt Perfektion: Vorbereitung auf Cybervorfälle
Trotz umfassender Präventionsmaßnahmen bleibt die vollständige Vermeidung von Cyberangriffen unrealistisch. Viele Firmen und Organisationen investieren Millionen in Prävention – und improvisieren dann, wenn der Angriff tatsächlich stattfindet. Moderne Sicherheitsstrategien müssen daher stärker auf Resilienz ausgerichtet sein. Der Fokus verschiebt sich von der Frage, ob ein Angriff stattfindet, hin zur Fähigkeit, Auswirkungen zu minimieren und den Betrieb schnell wiederherzustellen.
Die Entwicklung von Supply-Chain-Incident-Response-Plänen definiert nicht nur interne Maßnahmen, sondern auch externe Abstimmungsprozesse. Gemeinsame Cyber-Krisenübungen mit Lieferanten können das Zusammenwirken stärken, Abläufe stabilisieren und realistische Angriffsszenarien simulieren. Besonders wirksam sind simulationsbasierte Übungen, die technische und organisatorische Aspekte kombinierend berücksichtigen.
Fazit: Lieferkettensicherheit ist ein Wettbewerbsvorteil
Organisationen, die Lieferkettensicherheit strategisch betrachten, profitieren in mehrfacher Hinsicht. Sie erhöhen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberangriffen und reduzieren operative Risiken. Gleichzeitig verbessern sie ihre regulatorische Compliance und stärken das Vertrauen von Kunden, Partnern und Aufsichtsbehörden. Transparente und sichere Lieferketten werden zunehmend zu einem Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb. „Es lohnt sich, hier Zeit und Ressourcen zu investieren. Denn auf lange Sicht stehen gut geführte Unternehmen im Wettbewerb sicherer und besser da“, resümiert MACONIA-Chef Könnecke.
Über MACONIA
Die MACONIA GmbH mit Sitz am Kurfürstendamm in Berlin ist seit 2019 aktiver Mitgestalter der Informationssicherheit in Deutschland und stärkt die Cyberresilienz von Unternehmen, Behörden und Institutionen durch innovative und praxisnahe Sicherheitsstrategien sowie maßgeschneiderte Beratungsleistungen. MACONIA sorgt dafür, dass Betriebe, deren IT-Systeme und Mitarbeitende umfassend auf digitale, strukturelle und physische Risiken vorbereitet sind. Dabei entwickelt und optimiert MACONIA strategische Sicherheits- und Notfallkonzepte, die auch unter schwierigen Bedingungen den reibungslosen Weiterbetrieb gewährleisten und dabei auch gesetzliche Anforderungen an Sicherheit und Resilienz erfüllen. Die Mission von MACONIA ist es, dass Unternehmen, Behörden und Institutionen in einer komplexen, vernetzten Welt sicher agieren und jederzeit handlungsfähig und abwehrbereit gegenüber allen Bedrohungen sind.
Weitere Informationen und Beratung: MACONIA berät zu praxisnahen Sicherheitsstrategien, sensibilisiert Mitarbeitende und verankert Sicherheit als zentrales Thema in Unternehmen und Institutionen. Die MACONIA-Fachexperten mit Spezialwissen in verschiedenen informationssicherheitsrelevanten Bereichen entwickeln keine abstrakten Konzepte, sondern sofort umsetzbare Maßnahmen für den täglichen Betrieb.
Whitepaper zu NIS-2 anfordern: www.maconia.de/nis2-richtlinie
Interview/Hintergrundgespräch MACONIA-Geschäftsführer Holger Könnecke steht gern für ein Interview und Hintergrundgespräch zu aktuellen Cyber-Bedrohungen und effektiven Gegenmaßnahmen zur Verfügung.
Kontakt: MACONIA GmbH Holger Könnecke Kurfürstendamm 11, 10719 Berlin Telefon: +49 30 300 149 3170 E-Mail: hk@maconia.de
Weitere Presse-Informationen, Interview-Anfragen, Fotos Ronald Battistini Goldmund Kommunikation Telefon: +49 170 271 30 76 presse@goldmund-kommunikation.de