Gebärmutterkrebs: Jede Blutung nach den Wechseljahren prüfen
Häufigste Krebserkrankung der weiblichen Genitalorgane früh erkennen
Hamburg (ots)
Der Aufklärungsmonat für Gebärmutterkrebs (Uterine Cancer Awareness Month) rückt im Juni die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Genitalorgane in den Mittelpunkt: Gebärmutterkrebs.[1,2] Wird die Erkrankung früh erkannt, ist die Prognose für gewöhnlich gut.[2,3] Besonders wichtig ist hierfür eine einfache Regel: Jede vaginale Blutung nach den Wechseljahren sollte rasch ärztlich in einer gynäkologischen Praxis untersucht werden.
Gebärmutterkrebs - auch Gebärmutterschleimhautkrebs, Gebärmutterkörperkrebs und Endometriumkarzinom genannt - entsteht meist in der Gebärmutterschleimhaut. Er tritt vor allem bei älteren Frauen auf, das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 67 Jahren. Bei etwa jeder vierten Erkrankten wird die Diagnose erst gestellt, wenn der Krebs bereits fortgeschritten ist.[2] Dies kann die Behandlung deutlich erschweren.
Im Gegensatz zu anderen Krebsarten gibt es für Gebärmutterkrebs kein etabliertes Früherkennungsprogramm. Daher ist es wichtig, auf Warnzeichen zu achten: Zu den häufigsten Symptomen zählen Blutungen nach den Wechseljahren, Blutungen außerhalb der Regel, ungewöhnlicher Ausfluss aus der Scheide, Schmerzen im Unterbauch oder ein unerklärlicher Gewichtsverlust.[3] Wer solche Beschwerden bemerkt, sollte nicht abwarten, sondern eine gynäkologische Beratung aufsuchen.
Es gilt, Frauen zu empowern, Symptome wie abnormale vaginale Blutungen ernst zu nehmen. Nur so kann der Zugang zu früher Diagnose und Behandlung verbessert werden. Hierauf macht die AstraZeneca GmbH anlässlich des weltweiten "Uterine Cancer Awareness Month" aufmerksam und appelliert an Frauen, über Symptome zu sprechen - nicht nur mit Ärzt:innen, sondern auch im eigenen Umfeld, etwa mit Müttern, Freundinnen, Schwestern und Kolleginnen. Weitere Informationen rund um die Erkrankung bietet die Website www.gebaermutterkrebs-info.de.
Über Gebärmutterkrebs
Anders als beim Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) entwickelt sich Gebärmutterkrebs in der Schleimhaut der Gebärmutter. Von dort breitet er sich in die umliegenden Muskelschichten aus, bei fortgeschrittener Erkrankung in Gebärmutterhals und umliegende Organe wie Eileiter, Eierstöcke oder Blase.[3] Zur Basistherapie gehört bei den meisten Erkrankten die chirurgische Entfernung des Gebärmutterkörpers und -halses, der Eileiter und der Eierstöcke.[3] Im Weiteren erfolgt eine Patient:innen-individuelle Therapie (Strahlentherapie, Chemotherapie, Radiochemotherapie, Immuntherapie - ggf. kombiniert mit weiteren zielgerichteten Wirkstoffen).[4] Weltweit werden Inzidenz und Mortalität von Endometriumkarzinomen bis 2050 voraussichtlich um etwa 60 Prozent bzw. 87 Prozent steigen.[5,6]
Über AstraZeneca
Die AstraZeneca GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca PLC. AstraZeneca (LSE/STO/Nasdaq: AZN) ist ein globales, wissenschaftsorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Bereichen Onkologie, seltene Krankheiten und Biopharmazeutika, einschließlich Herz-Kreislauf, Nieren und Stoffwechsel sowie Atemwege und Immunologie, konzentriert. AstraZeneca mit Sitz in Cambridge, Großbritannien, ist in über 100 Ländern tätig. Die innovativen Medikamente des Unternehmens werden von Millionen von Patient:innen weltweit eingesetzt. Weitere Informationen auf astrazeneca.com und auf Social Media @AstraZeneca.
[1] International Gynecologic Cancer Society (IGCS). Monat der Aufklärung über Gebärmutterkrebs. Abrufbar unter: https://igcs.org/ucam/. Zuletzt abgerufen: April 2026.
[2] Robert Koch-Institut. Krebs in Deutschland für 2021-2023. Abrufbar unter: https://ots.de/t1zvmZ. Zuletzt abgerufen: April 2026.
[3] Patientinnenleitlinie, Endometriumkarzinom, 2021, AWMF-Registernummer 032/034-OL. Abrufbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/032-034OL. Zuletzt abgerufen: April 2026.
[4] S3-Leitlinie, Endometriumkarzinom, 2024, AWMF-Registernummer 032/034-OL. Abrufbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/032-034OL. Zuletzt abgerufen: April 2026.
[5] IARC. Estimated Number Of News Cases From 2022 To 2050, Females, Age [0-85+]. Abrufbar unter: https://ots.de/zpa16Z. Zuletzt abgerufen: April 2026.
[6] IARC. Estimated Number of Deaths From 2022 To 2050, Females, Age [0-85+]. Abrufbar unter: https://ots.de/4ZbRhI. Zuletzt abgerufen: April 2026.
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